Lercanidipin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Lercanidipin ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt wird. Es enthält den gleichnamigen Wirkstoff Lercanidipin und gehört zu der Gruppe der Calciumantagonisten. Diese blockieren die Aufnahme von Calcium in Zellen und hemmen dabei die Verengung von Blutgefäßen, was zu einem Bluthochdruck führen kann. 

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Lercanidipin ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Lercanidipin

Zu Therapiebeginn wird üblicherweise 1 Tablette 1-mal täglich zu 10 mg verordnet. Gegebenenfalls kann der Arzt entscheiden, die Dosis auf 20 mg täglich zu erhöhen. 

Nehmen Sie die Tabletten zu einer festen Tageszeit mit einem Glas Wasser ca. 30 Minuten vor der Mahlzeit ein. 

Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Lercanidipin Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Gewichtszunahme, Impotenz, Muskelschmerzen, Herzrasen und Husten gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen und häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Lercanidipin

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindelanfälle
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Herzklopfen oder -rasen
  • Plötzliche Rötung von Gesicht, Hals oder oberen Brustkorb
  • Knöchelschwellungen

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Lercanidipin auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Schläfrigkeit
  • Unwohlsein 
  • Erbrechen
  • Sodbrennen 
  • Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Hautausschlag
  • Muskelschmerzen
  • Ausscheidung größerer Urinmengen
  • Müdigkeit
  • Schwellung des Zahnfleisches
  • Störungen der Leberfunktion 
  • Häufiges Wasserlassen

Vorsicht bei diesen Lercanidipin-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Juckreiz
  • Ausschlag 
  • Nesselsucht
  • Brustschmerzen
  • Absinken des Blutdrucks
  • Ohnmachtsanfall 

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion oder Brustenge sein. 

Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Lercanidipin

Lercanidipin stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Herzerkrankungen
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Schwangerschaft und Stillzeit

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