Lisinopril - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Lisinopril ist ein Medikament, das über blutdrucksenkende und herzentlastende Eigenschaften verfügt. Es wird als ACE-Hemmer bezeichnet. Das Arzneimittel wird zur Behandlung eines hohen Blutdrucks, einer Herzleistungsschwäche und zur Behandlung von Nierenerkrankungen bei Bluthochdruck Patienten mit Zuckerkrankheit (Typ 2) und beginnendem Nierenleiden eingesetzt. Darüber hinaus wird das Medikament zur kurzzeitigen Behandlung von Patienten mit stabilen Kreislaufwerten nach einem akuten Herzinfarkt eingesetzt.

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Anwendung von Lisinopril

Das Medikament sollte immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers eingenommen werden. Falls es Ihr Arzt nicht anders verordnet hat, erfolgt die Einnahme gemäß der Beschreibung in dem Beipackzettel.

  • Bei Bluthochdruck beträgt die empfohlene Anfangsdosis einmal täglich eine Tablette (entspricht 10mg). Die Erhaltungsdosis beträgt einmal täglich zwei Tabletten. Die Dosis kann schrittweise auf maximal 40 mg täglich erhöht werden.
  • Bei Kindern mit erhöhtem Blutdruck ist die Dosis abhängig vom Körpergewicht und der Reaktion des Blutdrucks. Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 20 und 50 kg sollten zu Beginn eine Dosis von 2,5 mg einnehmen. Bei Kindern mit einem Körpergewicht über 50 kg wird eine Dosis von 50mg empfohlen.
  • Bei Patienten mit einer Herzleistungsschwäche beträgt die Anfangsdosis einmal täglich 2,5 mg. Nach einem Herzinfarkt beträgt die erste Dosis einmal 5mg täglich.
  • Die Dosis für Bluthochdruck Patienten mit Zuckerkrankheit beträgt einmal täglich eine Tablette. Patienten mit einer mäßigen Einschränkung der Nierenfunktion nehmen täglich eine Dosis von 5 bis 10 mg ein.

Benommenheit, Kopfschmerzen, Blutdruckabfall - Die häufigsten Nebenwirkungen

Genau wie bei der Anwendung jedes anderen Medikaments, kann auch die Einnahme von Lisinopril Nebenwirkungen verursachen:

  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • übermäßiger Blutdruckabfall
  • Husten
  • Durchfall
  • Erbrechen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Lisinopril

Diese Nebenwirkungen treten gelegentlich in Erscheinung:

  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Schnupfen
  • Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen
  • Stimmungsschwankungen
  • Missempfinden
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Geschmacksstörungen

Vorsicht bei diesen Lisinopril-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme des Medikaments nicht ausgeschlossen:

  • Herzinfarkte
  • Schlaganfälle
  • krampfartige Verengungen der Bronchie
  • allergische Entzündungen der Lunge
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
  • Leberentzündungen
  • Leberfunktionsstörungen
  • Gelbsucht
  • schwerwiegende Hautreaktionen
  • herabgesetzte Funktion des Knochenmarks

Besondere Warnhinweise bei Lisinopril

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie auf einen der Bestandteile allergisch reagieren. Das Medikament darf nicht eingenommen werden, wenn Sie eine vererbte Neigung zu Gewebeschwellungen haben oder wenn bei einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer Gewebeschwellungen aufgetreten sind. Bitte beachten Sie, dass das Medikament während der letzten sechs Schwangerschaftsmonate nicht eingenommen werden darf. Während der Stillzeit darf das Medikament nicht eingenommen werden. Bei Vorerkrankungen fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

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