Lorazepam - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Bevor auf die Nebenwirkungen von Lorazepam eingegangen wird, ist ein kurzer Blick auf die Wirkweise hilfreich. Lorazepam ist ein beruhigendes und angstlösendes Arzneimittel (Tranquilizer) aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Anxiolytika. Als solches wird es bei akuten und chronischen Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen und den dadurch bedingten Schlafstörungen angewendet. Zur Beruhigung wird es auch vor und nach Untersuchungen oder operativen Eingriffen verordnet.

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Anwendung von Lorazepam

Die empfohlene Tagesdosis bei Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen beträgt bei Erwachsenen 0,5 – 2,5 mg Lorazepam. Die Tagesdosis kann in 2 – 3 Einzelgaben oder abends als Einmaldosis genommen werden. Höhere Dosierungen sind in Ausnahmefällen möglich.

  • Bei Schlafstörungen werden von Erwachsenen 0,5 – 2,5 mg des Medikaments etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen genommen.
  • Zur Beruhigung vor Eingriffen und Untersuchungen nehmen Erwachsene am Vorabend 1 – 2,5 mg Lorazepam ein. Alternativ oder ergänzend kann das Medikament 1 – 2 Stunden vor dem Eingriff eingenommen werden. In diesem Fall beträgt die Dosis 2,5 – 3,75 mg, entsprechend 1 – 1,5 Tabletten.
  • Kinder nehmen vor Eingriffen 0,5 – 1 mg Lorazepam ein. Die Höchstdosis von 0,05 mg pro kg Körpergewicht sollte nicht überschritten werden.
  • Ältere, geschwächte oder an hirnorganischen Veränderungen leidende Personen beträgt die anfängliche Tagesdosis 1 – 2 mg (eine halbe Tablette).

Bitte beachten Sie, dass sich die Dosierungsangaben auf den Beipackzettel von Lorazepam 2.5mg Tabletten beziehen.

Müdigkeit, Benommenheit, Verwirrtheit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Sehr häufig verspüren Anwender*Innen diese Nebenwirkungen:

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • starke Beruhigung (Sedierung)
  • Verwirrtheit
  • Bewegungs- und Gangunsicherheit

Vorsicht bei diesen Lorazepam-Nebenwirkungen

Diese schweren Nebenwirkungen sind bekannt:

  • Depression
  • Angstzustände
  • Muskelschwäche

Besondere Warnhinweise bei Lorazepam

Das Medikament kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen erheblich beeinträchtigen. Das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen soll zumindest am Anfang der Behandlung unterlassen werden.
Absetzphänomene können auftreten, daher sollte die Behandlung nur schrittweise beendet werden. Nach einer Einnahme von mehr als 1 Woche und plötzlichem Absetzen des Medikaments, können sich Schlafstörungen, Angst- und Spannungszustände sowie innere Unruhe und Erregung vorübergehend wieder verstärken.
Das Medikament hat Missbrauchspotential, wobei insbesondere ein Arzneimittel- und/oder Alkoholmissbrauch in der Vorgeschichte gefährdend ist. Während der Behandlung ist auf Grapefruitsaft und Alkohol zu verzichten, da diese die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen können.

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