Metamizol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Bevor auf die Nebenwirkungen von Metamizol eingegangen wird, ist ein kurzer Blick auf die Wirkweise hilfreich. Das Medikament Metamizol wird zur Schmerzstillung und Fiebersenkung eingesetzt. Es kann bei starken, akuten oder krampfartigen Schmerzen, Tumorschmerzen oder hohem Fieber verwendet werden. Das Medikament darf nicht bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Metamizol-Natrium, anderen Pyrazolonen und Pyrazolidine oder weiteren Bestandteilen des Medikamentes eingenommen werden. Dies gilt auch bei einer Verminderung der weißen Blutkörperchen nach Einnahme dieser Arzneimittel.

Häufige Nebenwirkungen bei Metamizol

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

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Besondere Warnhinweise bei Metamizol

Weiterhin darf Metamizol nicht bei einer Schmerzmittelunverträglichkeit mit Symptomen wie Atemnot, Schwellungen von Gesicht oder Haut, Juckreiz oder Schnupfen, bei Störungen der Knochenmarksfunktion, bei Blutbildungsstörungen, bei einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, bei intermittierender hepatischer Porphyrie, innerhalb den ersten und letzten drei Monaten der Schwangerschaft, in der Stillzeit sowie bei Säuglingen und Neugeboren unter drei Monaten eingesetzt werden. Bei Einnahme von anderen Medikamenten zusätzlich zu Metamizol sollte vor Beginn der Therapie ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von Ciclosporin, Methotrexat, Chlorpromazin, Blutgerinnungshemmern, Captopril, Lithium, Diuretika und Blutdrucksenkern.

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Weitere Nebenwirkungen von Metamizol

Bei der Einnahme von Metamizol kann es selten zu plötzlichem Kreislaufversagen, einer Verminderung der weißen Blutkörperchen, der Blutplättchen oder aller Blutzellen kommen. In diesen Fällen muss die Therapie mit Metamizol abgebrochen und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist geboten bei Unverträglichkeiten von anderen Schmerz- und Rheumamitteln, bei Asthma, insbesondere zusammen mit Entzündungen der Nase und Nasennebenhöhlen sowie Nasenpolypen, bei chronischer Nesselsucht, bei Überempfindlichkeiten gegenüber Konservierungsstoffen oder Farbstoffen und bei einer Alkoholunverträglichkeit. In diesen Fällen darf das Medikament nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Weiterhin ist eine besondere Vorsicht bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sowie bei älteren Menschen erforderlich.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Metamizol sind ein blasiger Hautausschlag und Blutdruckabfall. Eine weitere mögliche Nebenwirkung ist eine Verminderung der weißen Blutkörperchen mit Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Fieber, Halsschmerzen oder schmerzhaften Schleimhautveränderungen. In diesem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Darüber hinaus können schwere Hautreaktionen mit Ausschlag und Blasenbildung an Haut sowie Schleimhäuten auftreten. In diesen Fällen ist ebenso sofort ein Arzt zu kontaktieren. Als weitere seltene Nebenwirkung ist eine Verminderung der Blutplättchen oder aller Blutzellen möglich.