Metamizol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Das Medikament Metamizol wird zur Schmerzstillung und Fiebersenkung eingesetzt. Es kann bei starken, akuten oder krampfartigen Schmerzen, Tumorschmerzen oder hohem Fieber verwendet werden. Das Medikament darf nicht bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Metamizol-Natrium, anderen Pyrazolonen und Pyrazolidine oder weiteren Bestandteilen des Medikamentes eingenommen werden. Dies gilt auch bei einer Verminderung der weißen Blutkörperchen nach Einnahme dieser Arzneimittel.

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Häufige Nebenwirkungen bei Metamizol

Die häufigsten Nebenwirkungen von Metamizol sind:

  • ein blasiger Hautausschlag
  • Blutdruckabfall
  • Verminderung der weißen Blutkörperchen mit Verschlechterung des Allgemeinzustandes
  • Fieber
  • Halsschmerzen
  • schmerzhafte Schleimhautveränderungen

Vorsicht bei diesen Metamizol-Nebenwirkungen

Folgende schwere Nebenwirkungen sind möglich:

  • Plötzliches Kreislaufversagen
  • Verminderung Blutplättchen

Besondere Warnhinweise bei Metamizol

Weiterhin darf Metamizol nicht bei einer Schmerzmittelunverträglichkeit mit Symptomen wie Atemnot, Schwellungen von Gesicht oder Haut, Juckreiz oder Schnupfen, bei Störungen der Knochenmarksfunktion, bei Blutbildungsstörungen, bei einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, bei intermittierender hepatischer Porphyrie, innerhalb den ersten und letzten drei Monaten der Schwangerschaft, in der Stillzeit sowie bei Säuglingen und Neugeboren unter drei Monaten eingesetzt werden. Bei Einnahme von anderen Medikamenten zusätzlich zu Metamizol sollte vor Beginn der Therapie ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von Ciclosporin, Methotrexat, Chlorpromazin, Blutgerinnungshemmern, Captopril, Lithium, Diuretika und Blutdrucksenkern.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist geboten bei Unverträglichkeiten von anderen Schmerz- und Rheumamitteln, bei Asthma, insbesondere zusammen mit Entzündungen der Nase und Nasennebenhöhlen sowie Nasenpolypen, bei chronischer Nesselsucht, bei Überempfindlichkeiten gegenüber Konservierungsstoffen oder Farbstoffen und bei einer Alkoholunverträglichkeit. In diesen Fällen darf das Medikament nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Weiterhin ist eine besondere Vorsicht bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sowie bei älteren Menschen erforderlich.

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