Microgynon - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Microgynon ist eine rezeptpflichtige Pille zur hormonellen Verhütung. Sie enthält in gleichen Anteilen zwei weibliche Hormone, nämlich Gestagen (Levonorgestrel) und Östrogen (Ethinylestradiol). Bei richtiger Anwendung schützt Microgynon vor einer ungewollten Schwangerschaft. Durch die regelmäßige Einnahme wird verhindert, dass ein befruchtungsfähiges Ei heranwächst. Außerdem bleibt wird der Gebärmutterhalsschleim so dicklich aufgebaut, dass es Spermien erschwert wird, in die Gebärmutter zu gelangen. Das Medikament kann Ihnen dabei helfen, einen regelmäßigen und angenehmeren Zyklus zu bekommen, da die Menstruation verkürzt und abgeschwächt wird.
Geschützt sind Sie ab dem ersten Tag der Einnahme sowie in der Einnahmepause. Die Einnahme beginnt mit dem ersten Tag der Periode und nachdem das Blister aufgebraucht ist, folgt eine Pause von sieben Tagen. Sollten Sie einen Einnahmefehler, Erbrechen oder Magen-Darm-Probleme haben kann der Schutz der Pille beeinträchtigt werden.
Das Medikament schützt nicht vor Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit (z.B. HIV), dazu sollten Sie zusätzlich ein Kondom verwenden.

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Anwendung von Microgynon

Sie nehmen jeden Tag eine Tablette aus dem Plister ein.

Depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Übelkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Das sind die häufigsten Nebenwirkungen:

  • Gewichtszunahme
  • depressive Verstimmungen
  • veränderter Gemütszustand
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Unterleibsschmerzen
  • Spannungsgefühl bzw. Schmerzen in der Brust
  • Zwischenblutungen.

 

Vorsicht bei diesen Microgynon-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind:

  • Suizidgedanken
  • Suizidhandlungen
  • Thrombose

 

Besondere Warnhinweise bei Microgynon

In der Schwangerschaft oder wenn Sie stillen sollte das Medikament abgesetzt werden. Hatten Sie bereits Probleme mit Thrombosen oder anderen Krankheiten, die den Blutkreislauf betreffen, sollten Sie das Medikament nicht einnehmen. Sprechen Sie dafür mit ihrer Ärztin/Ihrem Arzt um das passende Verhütungsmittel für sich zu finden.

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