Mirena - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Mirena ist eine Hormonspirale (Intrauterinpessar), die zur Empfängnisverhütung und bei zu starker Regelblutung angewendet wird.

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Anwendung von Mirena

Die Spirale wird von Ihrem Arzt in die Gebärmutter eingelegt. Die Liegedauer von Mirena liegt bei maximal fünf Jahren. Die Levonorgestrel Freisetzung beträgt in diesem Zeitraum initial ungefähr 20 µg pro Tag. Später beträgt die Levonorgestrel Freisetzung nicht weniger als 10 µg pro Tag, und im 5-Jahresdurchschnitt 14 µg pro Tag.

Häufige Nebenwirkungen bei Mirena

Durch die Spirale kann es zu Nebenwirkungen kommen:

  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Schmerzen im Becken
  • Veränderung des Blutungsmusters
  • Schmierblutungen
  • unregelmäßigen Blutungen
  • Entzündung der Scheide
  • Scheidenausfluss
  • Akne
  • übermäßiger Haarwuchs
  • Rückenschmerzen
  • Infektionen des oberen Geschlechtstraktes
  • Eierstockzysten
  • Regelschmerzen
  • depressive Stimmung
  • Migräne
  • Übelkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Ausstoßung

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Mirena

Gelegentlich können diese auftreten:

  • Haarausfall
  • Verfärbung der Haut

Vorsicht bei diesen Mirena-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Behandlung mit diesem Medikament nicht ausgeschlossen:

  • Überempfindlichkeitsreaktion
  • Nesselsucht
  • plötzliche Schwellung der Haut oder Schleimhäute
  • Durchstoßung der Gebärmutter
  • Depression
  • Suizidgedanken

Besondere Warnhinweise bei Mirena

Das Medikament darf erst nach einer gründlichen Untersuchung Ihres Gynäkologen verwendet werden. Bei vielen Erkrankungen bedarf es einer strengen Prüfung durch den Arzt, ob das Medikament angewendet werden darf. Dazu zählen zum Beispiel Migräne, Gelbsucht oder schwere arterielle Gefäßerkrankungen. Das Medikament darf nicht eingenommen werden, wenn Sie schwanger sind oder den Verdacht haben, schwanger zu sein. Darüber hinaus darf das Medikament nicht eingenommen werden, wenn der Verdacht auf einen Geschlechtshormon abhängigen Tumor besteht. Auch Patienten, die eine Gebärmutterhalsentzündung, eine Entzündung der inneren oder äußeren Geschlechtsorgane oder eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut nach der Entbindung oder einer Fehlgeburt haben, dürfen Mirena nicht anwenden. Bei Erkrankungen und Zuständen, die mit einem höheren Entzündungsrisiko einhergehen, darf das Medikament nicht angewendet werden. Patienten, die allergisch gegen einen der Bestandteile reagieren oder an einer akuten Lebererkrankung oder einem Lebertumor leiden, dürfen das Medikament nicht anwenden. Da in vielen Fällen besondere Vorsicht bei der Anwendung von Mirena erforderlich ist, sollten Sie unbedingt ein ausführliches Gespräch mit Ihrem Arzt führen bevor Sie sich für das Medikament entscheiden. Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme erforderlich ist, entnehmen Sie außerdem dem Beipackzettel. Wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen. Denn die Wirkung einiger Medikamente kann durch die gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel beeinflusst werden.

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