Mirta - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Mirta ist ein rezeptpflichtiges Medikament, welches durch den Stoff Mirtazapin wirkt. Es findet Anwendung in der systematischen Behandlung von stark ausgeprägten Depressionen. Das Medikament gehört zur Gruppe der noradrenergen und spezifisch serotonergen Antidepressiva (NaSSA).

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Anwendung von Mirta

Die Dosierungsempfehlung ist eine Tablette täglich, welche abends und unabhängig von der Mahlzeit eingenommen werden soll. Ein Arzt kann Ihnen jedoch eine spezielle Dosierung verschreiben, die individuell auf Ihre Krankheit abgestimmt ist und somit von der Empfehlung am Beipackzettel abweicht. In dem Fall halten Sie sich an die ärztliche Anweisung. Die Dauer der Anwendung ist abhängig von der Krankheit und wird somit vom Arzt festgesetzt.

Gewichtszunahme, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Während der Behandlung kann es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen:

  • verstärkter Appetit
  • Gewichtszunahme
  • Schläfrigkeit
  • Kopfschmerzen
  • trockener Mund
  • Schwindel
  • Teilnahmslosigkeit
  • Verwirrtheit
  • Angst
  • Schlafstörungen
  • Zittern
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Verstopfungen
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Auftreten von Ödemen (Wassereinlagerungen)

Vorsicht bei diesen Mirta-Nebenwirkungen

Leider kann es nach der Einnahme von Mirta auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen:

  • Schwellungen am ganzen Körper (generalisierte Ödeme)
  • schwere Hautreaktionen
  • starke Bauchschmerzen
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Besondere Warnhinweise bei Mirta

Das Medikament ist rezeptpflichtig und seine Einnahme wird somit davor mit einem Arzt abgesprochen. Unter einigen Umständen ist die Anwendung daher gar nicht geeignet.

  • Sollten Sie unter niedrigem Blutdruck, Herzerkrankungen, einer Neigung zu Krampfanfällen (zum Beispiel Epilepsie), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder einer eingeschränkten Nieren- oder Leberfunktion leiden, muss die Einnahme des Arzneimittels mit einem Arzt abgesprochen werden.
  • Bei weiteren psychischen Problemen, wie einer Manie, Schizophrenie oder Psychosen, sollten Sie auch auf ärztlichen Rat zurückgreifen.
  • Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden.
  • Bei älteren Personen über 65 Jahren, muss die Anwendung genau überwacht werden.
  • Während Sie die Einnahme während der Schwangerschaft mit Ihrem Arzt koordinieren sollten, ist die Behandlung mit Mirta während der Stillzeit nicht empfohlen. Sie sollten eventuell ein Abstillen erwägen.

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