Nasic - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Nasic ist ein rezeptfreies Medikament, das zur Behandlung der geschwollenen Nasenschleimhaut bei Schnupfen eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid und Dexpanthenol und gehört zu der Gruppe der  Rhinologika. Der Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid sorgt für eine Abschwellung der Nasenschleimhaut indem es Gefäße verengt. Dadurch ist eine freie Atmung wieder möglich. Dexpanthenol fördert die Wundheilung der beschädigten Nasenschleimhaut.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Nasic ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Nasic

Zu Therapiebeginn wird Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren üblicherweise 3-mal täglich 1 Sprühstoß in jedes Nasenloch verordnet. 

Wenden Sie Nasic nicht länger als 7 Tage an. Nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes darf Nasic länger als 7 Tage angewendet werden.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen wie beispielsweise Kindern unter 6 Jahren werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Schwellung der Haut, Schwellung der Schleimhaut, Hautausschlag - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

Laut Beipackzettel sind keine häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Nasic

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Schwellung der Haut
  • Schwellung der Schleimhaut
  • Hautausschlag
  • Juckreiz

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Nasic auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • Halluzinationen
  • Müdigkeit
  • Schläfrigkeit
  • Sedierung
  • Kopfschmerzen
  • Krämpfe
  • Herzklopfen
  • Beschleunigte Herztätigkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutdruckerhöhung
  • Nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung
  • Brennen der Nasenschleimhaut
  • Trockenheit der Nasenschleimhaut
  • Niesen

Vorsicht bei diesen Nasic-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Hals
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion sein. 

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Nasic

Nasic stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 6 Jahren
  • Patienten mit trockener Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung
  • Nach operativer Entfernung der Hirnanhangsdrüse durch die Nase
  • Hoher Blutdruck
  • Niedriger Blutdruck
  • Herzerkrankungen
  • Kreislauferkrankungen
  • Tumoren der Nebenniere
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)

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