Nebivolol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Der Hauptwirkstoff des Medikaments ist Nebivolol und zählt zu den kardioselektiven Betablockern. Dies bedeutet, dass der Wirkstoff ausschließlich an den Beta-1 Rezeptoren Ihres Herzens wirkt. Bei diesen Rezeptoren handelt es sich um Bindungsstellen, die die Fasern des vegetativen Nervensystems miteinander verbinden. Diese werden vor allem durch Botenstoffe wie Adrenalin aktiviert. Nebivolol setzt hier an und unterdrückt diese Botenstoffe. Dies wiederum bewirkt, dass Ihr Herzschlag und Ihr Blutdruck deutlich gesenkt werden.

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Anwendung von Nebivolol

Nebivolol sollten Sie mit ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Nehmen Sie, sowie es der Beipackzettel verlangt, eine Tablette am Tag ein. Diese sollten Sie am Besten mit einer Mahlzeit zu sich nehmen. Achten Sie darauf, dass Sie die Tablette möglichst immer zur gleichen Zeit (zum Beispiel Mittagessen/Abendessen) einnehmen. Achten Sie bei der Diagnose Herzschwäche darauf, dass Sie die Höchstdosis von zwei Tabletten am Tag nicht überschreiten und wenden Sie sich bei Unsicherheiten immer an Ihren behandelnden Arzt oder Ihren Apotheker.

Schwindel, verlangsamter Herzschlag, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Diese Nebenwirkungen sind besonders häufig:

  • Schwindel
  • Herzschlagverlangsamung
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen an diversen Gliedmaßen (Beine, Arme)
  • Wasseransammlungen
  • Müdigkeit
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Blutdruckabfall

Vorsicht bei diesen Nebivolol-Nebenwirkungen

Das sind schwere Nebenwirkungen:

  • Sehstörung
  • Herzmuskelschwäche
  • starkes Erbrechen
  • Verstärkung einer Durchblutungsstörungen
  • Blähungen
  • diverse Hautrötungen
  • Impotenz
  • Depressionen
  • Bewusstlosigkeit
  • Verschlimmerung bereits vorhandener Schuppenflechte
  • Schwellungen im Gesicht

Besondere Warnhinweise bei Nebivolol

Der Beipackzettel warnt Sie vor allem bei der richtigen Handhabe des Medikaments. Führen Sie niemals eine eigenmächtige Dosierung oder Absetzung durch. So sollte das Medikament langsam abgesetzt werden, indem Sie- nach vorheriger Absprache mit Ihrem Arzt, die Dosis Stück für Stück reduzieren. Steht eine Operation bevor, sollten Sie das Krankenhauspersonal (Anästhesist) über die Einnahme des Medikaments in Kenntnis setzen. Das Medikament sollte 24 Stunden vor der OP abgesetzt werden. Fällt Ihr Puls in Folge der Einnahme unter 55 bis 50 Schläge pro Minute, suchen Sie Ihren Arzt auf, damit er mit Ihnen eine geringere Dosierung bespricht. Das Medikament kann Müdigkeit oder Schwindel auslösen, dies sollten Sie vor Autofahrten oder dem Führen von Maschinen etc. beachten.

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