Neisvac-C - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Neisvac-C ist ein Präparat zur Impfung gegen Infektionen durch Meningokokken der Gruppe C. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Impfstoffe. Damit schützt es vor den Bakterien Neisseria meningitidis der Gruppe C. Diese lösen zum Teil lebensbedrohliche Infektionen wie Gehirnhautentzündungen und Blutvergiftung aus. Der Impfstoff schützt nicht vor anderen Erregern, die Gehirnhautentzündungen und Blutvergiftung verursachen können. Insbesondere wirkt er nicht gegen Meningokokken außerhalb der Gruppe C.

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Anwendung von Neisvac-C

Sofern ärztlich nicht anders verordnet, werden folgende Dosierungen empfohlen:

  • Das Medikament wird bei Säuglingen zwischen 2 – 4 Monaten in zwei Dosen verabreicht. Die Impfungen liegen mindestens 2 Monate auseinander.
  • Zwischen 12 und 13 Monaten Lebensalter sollten Säuglinge eine Auffrischungsimpfung erhalten. Diese Auffrischungsimpfung erfolgt frühestens 6 Monate nach der letzten Impfung zur Grundimmunisierung.
  • Ältere Personen erhalten das Medikament als Einzeldosis. Es ist derzeit nicht bekannt, ob eine Auffrischimpfung bei Personen ohne Grundimmunisierung im ersten Lebensjahr erforderlich ist.
  • Personen über 65 Jahren sollten eine geplante Impfung mit dem Arzt besprechen.

Bitte beachten Sie, dass sich die Dosierungsangaben auf den Beipackzettel von Neisvac-C beziehen. 1 Dosis des Präparates entspricht 0,5 ml.

Häufige Nebenwirkungen bei Neisvac-C

Unter der Anwendung von Neisvac-C kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen. So kommt es sehr häufig zu:

  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Kopfschmerzen

Bei Säuglingen und Kleinkindern werden sehr häufig diese Nebenwirkungen beobachtet:

  • Fieber
  • Reizbarkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Schreien
  • Erbrechen
  • verminderter Appetit
  • Verhärtungen an der Injektionsstelle
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Krankheitsgefühl
  • rauer Hals
  • laufende Nase
  • Husten
  • Durchfall
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Reizbarkeit
  • verminderter Schlaf und Schlaflosigkeit
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Bauchschmerzen
  • Schmerzen in Armen und Beinen
  • Juckreiz
  • purpurfarbene Pünktchen unter der Haut
  • Ausschlag

Vorsicht bei diesen Neisvac-C-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Neisvac-C nicht ausgeschlossen:

  • schwere allergische Reaktionen
  • Schwellungen
  • Atemstörungen
  • Blutdruckabfall

Besondere Warnhinweise bei Neisvac-C

Wie auch bei anderen Impfstoffen schützt das Medikament möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig. Das Mittel wirkt zudem nicht gegen alle Typen der Meningitis verursachenden Bakterien und Erreger. Bei bekannten allergischen Reaktionen auf den Meningokokken-C-Impfstoff oder auf andere Impfungen, darf das Präparat nicht angewendet werden. Dies gilt auch für Reaktionen auf deren Inhaltsstoffe, wie z. B. das Tetanus Toxoid. Das Präparat darf nicht mit anderen Impfstoffen in einer Spritze gemischt werden.
Bei Fieber und anderen akuten Erkrankungen sollte nicht geimpft werden. Bei bestehender oder geplanter Schwangerschaft ist vor einer Impfung Rücksprache mit dem Arzt zu halten.
Bei folgenden Vorerkrankungen sollte die mögliche Nebenwirkung der anstehenden Impfung mit dem Arzt besprochen werden:

  • Einnahme von blutverdünnenden Arzneimitteln, bei Erkrankungen der Blutgerinnung
  • bei Autoimmunerkrankungen, schwachem Immunsystem
  • bei entfernter Milz oder eingeschränkter Funktion
  • bei Nierenerkrankungen mit großen Eiweißmengen im Urin
  • bei einem Alter über 65 Jahren.

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