Neurexan - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Neurexan ist ein homöopathisches Arzneimittel, das sich bei der bei nervösen Beschwerden bewährt hat. Das homöopathische Medikament wird gegen Schlafstörungen und nervöse Unruhezustände eingenommen.
Die Wirkstoffkombination des Medikaments setzt sich zusammen aus:

  • Passiflora incarnata (Passionsblume), die beruhigend und entspannend auf das zentrale Nervensystem wirkt,
  • Avena sativa (Hafer), das allgemein kräftigend wirkt und Nerven und Konzentration stärkt,
  • Coffea arabica (Kaffeesamen), der bei nervöser Erregung beruhigt,
  • Zincum isovalerianicum (Zinksalz der Valeriansäure) gegen nervöse Schlafstörungen.

Anwendung von Neurexan

Das homöopathische Medikament wird 1- bis 3-mal täglich eingenommen. Legen Sie jeweils 1 Tablette unter die Zunge und lassen Sie diese ohne Zugabe weiterer Flüssigkeit zergehen.
Bei akuten Zuständen kann alle halbe bis volle Stunde 1 Tablette genommen werden. Diese ebenfalls im Mund zergehen lassen. Die maximale Tagesdosis des homöopathischen Medikaments beträgt 12 Tabletten und sollte nicht überschritten werden. Am besten wird das Heilmittel mit einem Abstand von 15 Minuten zu den Mahlzeiten eingenommen.

Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen sind bekannt:

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Müdigkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Neurexan

Nicht auszuschließen sind:

  • Unverträglichkeitsreaktionen
  • Allergische Reaktionen

Schwere Nebenwirkungen bei Neurexan

Leider ist das Auftreten von Nebenwirkungen auch bei der Einnahme von naturheilundlichen Medikamenten und homöopathischen Mitteln nicht grundsätzlich auszuschließen.
Da homöopathische Arzneimittel jedoch keine klinischen Studien zur Zulassung durchlaufen müssen, werden etwaige Nebenwirkungen meist erst im Rahmen ihrer Anwendung bekannt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Patienten Ihre Erfahrungen mitteilen.

Sollte das Medikament bei der Einnahme unerwünschte Nebenwirkungen zeigen, nehmen Sie bitte keine weiteren Tabletten / Tropfen ein. Bei der Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln können sich allerdings vorhandene Beschwerden zu Beginn der Behandlung vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Setzen Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Arzt/Heilpraktiker in Verbindung, da er am ehesten eine Unterscheidung zwischen einer Nebenwirkung und einer Erstverschlimmerung treffen und Sie hinsichtlich der weiteren Anwendung des Arzneimittels beraten kann.

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Neurexan

Laut Hersteller und Beipackzettel sind keine besonderen Warnhinweise bekannt. Sollten jedoch anhaltende, unklare oder neu auftretende Beschwerden auftreten, suchen Sie einen Arzt auf, damit ausgeschlossen werden kann, dass es sich um eine Erkrankung handelt.
Bei Kindern unter 12 Jahren sollte das Medikament nicht angewendet werden, da derzeit keine ausreichend dokumentierte Erfahrung dazu vorliegt. Auch homöopathische Arzneimittel sollten während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Etwaige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kann Ihr Arzt abwägen.

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