Novaminsulfon - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Novaminsulfon ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Medikament, das eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur haben soll. Der Wirkstoff des Medikaments ist Metamizol, ein Wirkstoff aus der Gruppe der Pyrazolone. Die Wirkung dieser Wirkstoffe konnte bislang noch nicht abschließend geklärt werden. Es wird jedoch vermutet, dass dieser Wirkstoff die Bildung einer bestimmten Gruppe von Gewebshormonen hemmt, die als Botenstoffe am Prozess der Schmerzvermittlung beteiligt sind. Das Medikament kann nach Verletzungen oder Operationen, aber auch bei Krebsleiden oder anderen akuten oder chronischen Schmerzen zur Anwendung kommen. Auch bei hohem Fieber kann das Arzneimittel für Linderung sorgen.

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Anwendung von Novaminsulfon

Das Arzneimittel sollte nach individuellen Gesichtspunkten, in Absprache mit ihrem Arzt dosiert werden. Dabei spielt vor allem das Körpergewicht und das Alter der Patienten eine Rolle. Das Arzneimittel kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Kinder unter 4 Jahren sollten das Medikament nicht verabreicht bekommen. Besondere Vorsicht sollten ebenfalls Patienten mit einem Leber- oder Nierenleiden an den Tag legen.

Überempfindlichkeit der Haut, niedriger Blutdruck, Übelkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Diese Nebenwirkungen sind möglich:

  •  Überempfindlichkeit der Haut
  • niedriger Blutdruck
  • Blutdruckabfall
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Zittern
  • Blässe
  • Herzjagen

Vorsicht bei diesen Novaminsulfon-Nebenwirkungen

Eine schwere Nebenwirkung von Novaminsulfon kann beispielsweise sein:

  • starker Blutdruckabfall
  • Kreislaufschock
  • Schwere Nesselsucht
  • schwere Asthmaanfälle
  • Herzrhythmusstörungen.
  • Starke Verminderung weißer Blutkörperchen

Besondere Warnhinweise bei Novaminsulfon

Sollten Sie sich in den letzten drei Monaten einer Schwangerschaft befinden oder gerade stillen, sehen Sie von der Einnahme dieses Präparates ab. Auch das Vorliegen einer Schmerzmittelunverträglichkeit spricht gegen die Anwendung dieses Medikaments. Gleiches gilt für bekannte Allergien gegen einen der Inhaltsstoffe des Arzneimittels. Da Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten können, sollten Sie vor der Einnahme des Präparates Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

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