Olmesartan - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Olmesartan ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Olmesartan und gehört zu der Gruppe Angiotensin II Rezeptor Antagonisten. Bluthochdruck kann durch enge, angespannte Blutgefäße ausgelöst werden. Olmesartan entspannt die Blutgefäße und senkt damit den Blutdruck.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Olmesartan ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Olmesartan

Zu Therapiebeginn wird 1-mal täglich 1 Tablette zu 10 mg verordnet. Gegebenenfalls kann der Arzt entscheiden, die Dosis auf 25 mg oder 40 mg täglich zu erhöhen.

Nehmen Sie die Tabletten zu einer festen Tageszeit mit einem Schluck Wasser ein. Sie können problemlos unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen (wie Kinder ab 6 Jahre, Patienten über 65 Jahre) werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Übelkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Olmesartan Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Haut gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Durchfall
  • Bauchschmerz
  • Magen- Darm-Entzündung
  • Müdigkeit
  • Halsentzündung
  • Schnupfen
  • Bronchitis
  • Grippeähnliche Symptome
  • Husten
  • Schmerzen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Schmerzen im Rücken
  • Schmerzen in den Knochen
  • Schmerzen in den Gelenken
  • Infektionen der Harnwege mit Brennen beim Wasserlassen
  • Geschwollene Knöchel, Füße, Beine, Hände oder Arme
  • Blut im Urin
  • Anstieg der Blutfettwerte
  • Anstieg der Harnsäure
  • Anstieg des Harnstoffs im Blut
  • Anstieg der Werte in Untersuchungen zur Funktion von Leber und Muskeln

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Olmesartan

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z.B.:

  • Atemprobleme
  • Schneller Blutdruckabfall
  • Ohnmacht
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Schwäche
  • Unwohlsein
  • Muskelschmerzen
  • Hautausschlag
  • Allergischer Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Hauterhebungen (Quaddeln)
  • Schmerz oder unangemessenes Gefühl im Brustkorb
  • Verringerte Anzahl bestimmter Blutzellen, bekannt als Blutplättchen

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Olmesartan auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Kraftlosigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Nierenfunktionsstörung
  • Nierenversagen
  • Erhöhte Kaliumwerte im Blut
  • Erhöhte Nierenfunktionswerte

Vorsicht bei diesen Olmesartan-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellung von Gesicht, Mund oder Kehlkopf 
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Zu starke Blutdrucksenkung
  • Benommenheit
  • Ohnmacht

Diese Symptome können u. a. Anzeichen von einer allergischen Reaktion sein.

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, brechen Sie die Einnahme von Olmesartan sofort ab und halten Sie Rücksprache mit einem Arzt

Besondere Warnhinweise bei Olmesartan

Olmesartan stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Schwangerschaft (keine Anwendung nach dem 3. Schwangerschaftsmonat) und Stillzeit
  • Ältere Patienten über 65 Jahren
  • Kinder unter 6 Jahre
  • Patienten mit schwarzer Hautfarbe
  • Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
  • Gallensteine
  • Diabetes
  • Nierenprobleme
  • Lebererkrankungen
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Kaliumwerte im Blut erhöht

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