Ondansetron - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Ondansetron ist ein Medikament aus der Gruppe der sogenannten Antiemetika und wird zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Insbesondere bei Auftreten entsprechender Beschwerden nach operativen Eingriffen oder im Zusammenhang mit der Gabe von Medikamenten in einer Chemotherapie oder Strahlentherapie wird das Medikament eingesetzt, um Übelkeit und Erbrechen entgegenzuwirken.

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Anwendung von Ondansetron

Die Dosierung von Ondansetron wird durch den behandelnden Arzt in Abhängigkeit von der Art der Behandlung festgelegt.

  • Sie beträgt in der Regel zwischen 4 mg und 8m g pro Einzeldosis für Erwachsene.
  • Zur Vorbeugung von Übelkeit oder Erbrechen während einer Strahlentherapie oder Chemotherapie beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene am Tag der Therapie 8 mg intravenös im Abstand von 12 Stunden und an den folgenden Tagen 8 mg als Tablette zweimal täglich. Die Dosis kann bei besonders starken Beschwerden vom Arzt erhöht werden.
  • Für Kinder (ab 6 Monaten) und Jugendliche beträgt die intravenöse Einzeldosis 5 mg/m² Körperoberfläche oder bis zu 3 Dosen von 0,15 mg/kg Körpergewicht im Abstand von 4 Stunden wobei die intravenöse Dosis 8 mg nicht überschreiten darf.
  • Nach Operationen wird zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen für gewöhnlich eine Einzeldosis von 4 – 8 mg Ondansetron verabreicht. Für Kinder (ab 1 Monat) und Jugendliche gilt eine Maximaldosis von 4 mg.

Kopfschmerzen, Verstopfung, Wärmegefühl - Die häufigsten Nebenwirkungen

Patienten berichten im Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments sehr häufig von:

  • Kopfschmerzen
  • Verstopfung
  • Wärmegefühl
  • Gesichtsrötung
  • Überempfindlichkeitsreaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Ausschlag, Quaddeln, Jucken)
  • Bluttestveränderungen,
  •  Schwindel
  • Hautreaktionen
  • Sehstörungen
  • Herzrhythmusstörungen

Vorsicht bei diesen Ondansetron-Nebenwirkungen

Diese schweren Nebenwirkungen können auftreten:

  • Vorübergehende Erblindung

Besondere Warnhinweise bei Ondansetron

Aufgrund des dosisabhängigen Risikos einer QT-Verlängerung, also der verlängerten Weiterleitung elektrischer Signale im Herzen, ist besonders bei Patienten ab einem Alter von 74 Jahren darauf zu achten, dass die maximalen Einzeldosen des Medikamentes von 16 mg oder 8 mg nicht überschritten werden. Die in dem Beipackzettel angegebenen Höchstwerte sollten nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt überschritten werden.

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