Opipramol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Opipramol ist ein sogenanntes Antidepressivum. Es gehört zur Gruppe der sogenannten trizyklischen Antidepressiva. Im Gegensatz zu anderen Antidepressiva verhindert es nicht die Wiederaufnahme von Botenstoffen wie Serotonin und Noradrenalin im Gehirn. Stattdessen konnte eine starke Bindung an bestimmte Bindungsstellen im Gehirn nachgewiesen werden. Es beeinflusst vor allem die Wirkung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn. Opipramol wird angewendet zur Behandlung von Angststörungen, Depressionen und Schlafstörungen.

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Anwendung von Opipramol

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung von Opipramol liefert der Beipackzettel. In der Regel werden morgens und mittags je 1 und abends 2 Tabletten eingenommen. Es ist möglich, die Dosierung auf 1 bis 2 Filmtabletten täglich zu senken bzw. auf 3 mal 2 Tabletten täglich zu erhöhen. Das Medikament wird unzerkaut zu oder nach den Mahlzeiten eingenommen. Da sich die Wirkung nicht sofort zeigt, sollte das Arzneimittel mindestens 2 Wochen regelmäßig eingenommen werden.

Häufige Nebenwirkungen bei Opipramol

Unter der Anwendung von Opipramol kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen.

Häufig treten folgende Nebenwirkungen auf:

  • Müdigkeit
  • verstopfter Nase
  • Mundtrockenheit
  • erniedrigter Blutdruck
  • Blutdruckabfall
  • Schwindel
  • Herzklopfen
  • allergischen Hautreaktionen
  • Gewichtszunahme
  • Durstgefühl
  • Verstopfung

Vorsicht bei diesen Opipramol-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Opipramol nicht ausgeschlossen:

  • Leberfunktionsstörungen
  • epileptische Anfälle
  • Angioödemen (Schwellungen der tieferen Hautschichten oder/und der Schleimhäute)

Besondere Warnhinweise bei Opipramol

Bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen, darf Opipramol nur mit Vorsicht eingenommen werden. Hierzu gehören Vergrößerungen der Prostata, Leber- und Nierenerkrankungen, eine erhöhte Krampfbereitschaft, Herzrhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen des Gehirns. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird die Einnahme nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

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