Oxycodon - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Oxycodon ist ein schmerzlinderndes Medikament, das den gleichnamigen Wirkstoff Oxycodon hydrochlorid enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Opioide beziehungsweise Schmerzmittel. Als solches unterstützt es die Linderung von starken Schmerzen. Ermöglicht wird dies, indem die Schmerzwahrnehmung im Gehirn und die Intensität der Schmerzempfindung herabgesetzt werden.

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Anwendung von Oxycodon

Dabei variiert die empfohlene Menge zwischen 10 mg des Wirkstoffes bis gar 400 mg. Die Dosierung ist also stark von den jeweiligen Beschwerden und dem Empfinden des Patienten abhängig. Grundsätzlich verschreibt der Arzt sowohl eine Anfangsdosis als auch eine für die fortsetzende Behandlung. Eine hohe Dosierung, also 80-120 mg, wird meist bei Tumorschmerzen verschrieben. Bei Nicht-Tumorschmerzen ist eine Tagesdosis von zweimal täglich 20 mg des Wirkstoffes Oxycodon hydrochlorid vorgesehen. Doch auch diese kann angepasst werden.
Die Behandlung mit dem Medikament sollte stets von Ihrem Arzt beobachtet werden, um eine bestmögliche Schmerztherapie zu erreichen und um einer Nebenwirkung vorzubeugen. Dabei erfolgt die Einnahme von Oxycodon auf eine unbestimmte Zeit, welche Ihr Arzt unter Berücksichtigung des Behandlungsverlaufs näher bestimmt. Sollte die vorgeschriebene Dosierung von jener am Beipackzettel abweichen, müssen Sie sich außerdem stets an die ärztliche Verschreibung halten.

Atemnot, Mundtrockenheit, Hautausschlag - Die häufigsten Nebenwirkungen

Regelmäßig wird von diesen Nebenwirkungen berichtet:

  • Atemnot
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag
  • verstärktes Schwitzen
  • vermehrter Harndrang
  • Angst
  • Depressionen
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Blasen auf der Haut
  • Hallzuinationen
  • Dehydration
  • Abhängigkeit

Vorsicht bei diesen Oxycodon-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind:

  • allergische Reaktionen mit Atemschwierigkeiten
  • Schwindel
  • Zittern
  • vermehrtes Schwitzen
  • eine Pupillenerweiterung
  • Angstgefühle
  • Ruhelosigkeit
  • Krämpfe
  • Schlaflosigkeit

Besondere Warnhinweise bei Oxycodon

Sollten Sie unter einer Beeinträchtigung der Lungen-, Leber- oder Nierenfunktion, Erkrankungen der Schilddrüse oder einer Abhängigkeit von Opioiden oder Rauschmitteln, wie Alkohol, leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt noch vor der Einnahme mit. Des Weiteren sollte das Medikament nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Bei Jugendlichen und älteren bzw. geschwächten Personen muss eine niedrige Dosierung erfolgen. Außerdem kann die Einnahme zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Infolgedessen können sich auch schwere Entzugserscheinung beim plötzliches Absetzen des Medikaments bemerkbar machen. Um diesen vorzubeugen, sollte Ihr Arzt die Dosierung beim Ende der Behandlung schleichend verringern.

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