Pantoprazol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Das Medikament Pantoprazol ist ein Protonenpumpeninhibitor, das die Bildung von Magensäure in Zellen der Magenschleimhaut hemmt. Es wird bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen über 12 Jahren zur Behandlung von Symptomen (wie bekannterweise Sodbrennen) der gastroösophagealen Refluxkrankheit, die durch einen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre bedingt ist, eingesetzt. Eine weitere Indikation für die Anwendung bei Erwachsenen ist die Vorbeugung und Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Anwendung von Pantoprazol

Die übliche Dosis von Pantoprazol ist eine Tablette (20 mg) täglich. Es kann zwei bis vier Wochen dauern, bis sich Ihre Beschwerden durch die Einnahme des Medikamentes verbessern. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Pantoprazol ist erforderlich, wenn Sie an einer Erkrankung der Leber oder an einem Mangel an Vitamin-B12 leiden. In diesen Fällen sollten Sie vor Beginn der Einnahme Ihren Arzt kontaktieren.

Häufige Nebenwirkungen bei Pantoprazol

Die bekanntesten Nebenwirkungen von Pantoprazol sind

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerz
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Unwohlsein
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Schwächegefühl
  • Erschöpfung
  • allgemeines Unwohlsein

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Pantoprazol

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Mundtrockenheit

Schwere Nebenwirkungen bei Pantoprazol

Folgende schwere Nebenwirkungen sind möglich:

  • Knochenbrüche (des Handgelenks, der Hüfte oder der Wirbelsäule)
  • Anstieg der Leberenzymwerte
  • Schlafstörungen
  • Knochenschwund
  • Sehstörungen
  • Veränderungen des Geschmackssinnes
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • hohes Fieber
  • Schwellungen der Gliedmaßen
  • Blasenbildung der Haut
  • Hauterosionen (auch im Mund- oder Genitalbereich)
  • Depressionen

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

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