Quilonum - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Quilonum ist ein Medikament, das den Wirkstoff Lithium enthält. Es dient zur Vorbeugung und Behandlung verschiedener neurologischer und psychischer Krankheiten. Diese beinhalten Depressionen, eine Manie oder Cluster-Kopfschmerz (Bing-Horton-Syndrom). Bei ersterem wird Quilonum vor allem dann angewendet, wenn eine Resistenz gegenüber Antidepressiva besteht.

Anwendung von Quilonum

Grundsätzlich wird eine genaue Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker vorgeschrieben. Sollte sie also nicht anders angegeben sein, halten Sie sich an die folgende übliche Dosis. Dabei muss jeder Patient am Anfang der Therapie schleichend auf das Lithium eingestellt werden, weswegen die Dosierung langsam erhöht wird. Bei dieser Phase muss die einzunehmende Menge individuell auf den Patienten abgestimmten werden. Nur so kann eine Nebenwirkung verhindert werden.

  • Die Einzeldosis ist somit eine halbe bis zu 1 1/2 Tabletten am Tag und wird später auf bis zu drei Tabletten täglich erhöht. Diese sollten stets zu einer festgelegten Zeit eingenommen werden.
  • Ältere Patienten über 65 Jahren kommen in der Regel mit einer geringeren Menge Quilonum aus, weswegen auch in diesem Fall eine besondere Dosierung erfolgen muss um eine Nebenwirkung zu verhindern.

Häufige Nebenwirkungen bei Quilonum

Unter der Anwendung von Quilonum kann es zu unterschiedlichen Nebenwirkungen kommen:

  •  Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Schläfrigkeit
  • Appetitlosigkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Quilonum

  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Kreislaufversagen
  • niedriger Blutdruck
  • Gewichtszunahme
  • Überempfindlichkeit
  • Juckreiz
  • Haarausfall

Schwere Nebenwirkungen bei Quilonum

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Quilonum nicht ausgeschlossen. Möglich sind:

  • plötzlich eingeschränkte Nierenfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Krampfanfälle
  • Koma
  • Allergische Reaktionen
  • gestörte Sprechmotorik
  • Koordinationsstörungen

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Quilonum

Sollten Sie an einer lebensbedrohlichen psychiatrischen Erkrankung leiden, darf Quilonum nur unter besonderen Umständen eingenommen werden. Hierbei sollte die Therapie unter Aufsicht im Krankenhaus erfolgen. Doch auch in anderen Situationen sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen während der Behandlung unumgänglich. Bei Kindern unter 12 Jahren sollte das Medikament nicht eingenommen werden, während die Verwendung bei älteren Patienten keine Probleme darstellt.

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