Ramipril - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Ramipril ist sogenannter gefäßerweiternder ACE-Hemmer (Angiotensin Converting Enzyme).  Dabei handelt es sich um einen Stoff, der in einem komplexen System an der Regulation unseres Blutdrucks mitwirkt. Wird ein ACE-Hemmer eingenommen, produziert der Körper weniger Angiotensin II. Das verengt die Blutgefäße und hält so den Blutdruck hoch.

Ramipril ist ein rezeptpflichtiges Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck und zur Senkung des Risikos eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Es wird auch häufig bei einer Herzinsuffizienz oder zur Behandlung einer Nierenfunktionsstörung (z. B. bei Diabetes) verschrieben.

 

Anwendung von Ramipril

Zu Therapiebeginn werden in der Regel kleine Dosen von 1,25 mg bis 2,5 mg täglich eingenommen. Vom Arzt wird diese dann über mehrere Wochen bis zur Erhaltungsdosis gesteigert.
Ziel ist es, einen gleichbleibenden Wirkstoffspiegel zu erreichen. Eine Einnahme sollte daher jeweils zur gleichen Tageszeit stattfinden. Sie kann aber unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Schwindel, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen treten besonders häufig auf:

  • Schwindel (insbesondere zu Therapiebeginn)
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Muskelkrämpfe- und Schmerzen
  • erhöhte Blutwerte (Kalium)
  • Ohnmacht

Schwere Nebenwirkungen bei Ramipril

Diese schweren Nebenwirkungen sind bekannt:

  • Schwellung im Mund- und Rachenbereich
  • Atembeschwerden
  • starker Juckreiz
  • schwerer Hautausschlag
  • Verminderung oder Verlust der Libido
  • Erektionsstörungen bei Männern
  • Schuppenflechte
  • veränderte Blutwerte
  • Erhöhte Sonnenempfindlichkeit

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

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