Refobacin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Refobacin ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung von bakteriellen Hauterkrankungen, infizierten Wunden und eitrigen Hautausschlägen, in Form von Cremes eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Gentamicinsulfat und gehört zu der Gruppe Antibiotika. Gentamicinsulfat dringt in die Bakterien ein, stört den Stoffwechsel der Bakterien. Lebenswichtige Bakterienproteine können nicht mehr von der Bakterie hergestellt werden. Dadurch tötet Gentamicinsulfat Bakterien ab.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Refobacin ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Refobacin

Zu Therapiebeginn wird die Creme 2- bis 3-mal täglich dünn auf die betroffene Haut aufgetragen. Ist ein Verband erforderlich, wird Refobacin – Creme auf einen Mull gestrichen, wobei der Verband nur einmal täglich gewechselt werden muss.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen, wie bakteriell infizierte Ekzeme, Haarbalgentzündung, Furunkel, Karbunkel, Abszesse, Eiterflechte, Blasensucht bei Neugeborenen, fleckhafte Hautveränderungen, Unterschenkelgeschwür oder infizierten Wunden werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Rötungen, Brennen, Juckreiz - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

Laut Beipackzettel sind keine häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Refobacin

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Rötungen
  • Brennen
  • Juckreiz

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Refobacin auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Gleichgewichtsstörungen
  • Gehörschädigungen
  • Nierenschädigungen

Vorsicht bei diesen Refobacin-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Juckreiz am gesamten Körper
  • Verschlechterung der betroffenen Haut
  • Unerträgliches Brennen auf der Haut

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktion sein. 

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Refobacin

Refobacin stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Schwangerschaft und Stillzeit

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