Repevax - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Bei Repevax handelt es sich um einen Impfstoff. Er wird zur Vorbeugung von Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und Kinderlähmung (Poliomyelitis) verabreicht. Da als Wirkstoffe nur abgetötete Viren bzw. Bruchteile der Krankheitserreger enthalten sind, spricht man von auch einem Totimpfstoff. Das körpereigene Immunsystem erkennt diese Bruchstücke als körperfremd und bildet daraufhin spezifische Antikörper aus. Außerdem wird diese Information in sogenannten Gedächtniszellen gespeichert und bei einer Infektion zur schnellen Erkennung und Bekämpfung der Krankheitserreger genutzt.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Repevax ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Repevax

Repevax ist nicht zur Grundimmunisierung geeignet. Es wird Kindern ab drei Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen zur Auffrischung verabreicht.

Die Impfung erfolgt durch Spritzen des Medikaments in einen Muskel z.B. im Oberarm.
Dieses Medikament wird ausschließlich durch einen Arzt verabreicht. Ihr Arzt wird abhängig von vorangegangenen Impfungen entscheiden, wann die Anwendung von Repevax angebracht ist.

Schmerz, Rötung, Schwellung - Die häufigsten Nebenwirkungen

Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Kopfschmerz
  • Müdigkeit
  • Schüttelfrost
  • Gelenkschwellung
  • Muskelschmerzen
  • Schmerz an der Injektionsstelle
  • Schwellung an der Injektionsstelle
  • Rötung an der Injektionsstelle

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

  • Erbrechen
  • Hautausschlag
  • Reizbarkeit an der Injektionsstelle
  •  Ausschlag an der Injektionsstelle
  • Juckreiz an der Injektionsstelle
  • Bluterguss an der Injektionsstelle

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Repevax

Für Repevax sind keine seltenen Nebenwirkungen bekannt.

Vorsicht bei diesen Repevax-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Starke Schwellung des Körperteils an dem sich die Einstichstelle befindet
  • Starke ausgedehnte Hautrötung
  • Blasenbildung der Haut

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer zu starken Immunreaktion sein.

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Repevax

Repevax stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Erkrankungen mit Auswirkung auf die Nerven oder das Gehirn
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Geschwächtes Immunsystem

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