Risperidon - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Risperidon ist ein Medikament, das den gleichnamigen Wirkstoff Risperidon enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten atypischen Neuroleptika beziehungsweise Antipsychotika. Als solches wird es zur Behandlung von Schizophrenie, manisch-depressiven Phasen, Aggressionen bei Patienten mit Alzheimer oder Aggressionen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen verwendet. Dabei dämpft der Wirkstoff psychomotorische Erregungszustände ein. Infolgedessen werden Spannungen, Halluzinationen, Wahn und Denk- und Ich-Störungen reduziert. Des Weiteren wird die Stimmungslage günstig beeinflusst.

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Anwendung von Risperidon

Die Dosierung wird individuell auf den Patienten und dessen Krankheitsbild abgestimmt. Meist verschreibt dieser eine Anfangsdosis, die im Laufe der Zeit erhöht wird. Sollte die empfohlene Menge Ihres Arztes von jener am Beipackzettel abweichen, halten Sie sich stets an die Dosierung, welche auf Sie abgestimmt wurde.

  • Ansonsten sind bei der Bekämpfung von Schizophrenie bei Erwachsenen 2 mg pro Tag als Anfangsdosis, welche im Laufe der Behandlung auf bis zu 5 bis 6 mg ansteigen, angegeben.
  • Sollte eine Manie behandelt werden, variiert die empfohlene Menge zwischen 1 und 6 mg einmal täglich. Bei der Behandlung von Aggressionen bei Patienten mit Alzheimer sind lediglich 0,5 mg zweimal täglich und bei jener von Aggressionen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen 0,25 bis 1,5 mg einmal täglich vorgeschrieben.

Des Weiteren bestimmt Ihr Arzt, wie lange die Behandlung mit dem Medikament anhält. Setzen Sie es daher niemals eigenständig ab, da es ansonsten zum erneuten Auftreten der Symptome oder einer Nebenwirkung kommen kann.

Schlafstörungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten
  • Kopfschmerzen
  • Gefühl des Unwohl-Seins
  • Schläfrigkeit
  • Parkinsonismus
  • Lungenentzündungen
  • Bronchitis
  • allgemeine Erkältungssymptome
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Harnwegsinfektionen
  • Gewichtszunahme
  • Hautausschlag
  • Zittern (Tremor)
  • Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen

Vorsicht bei diesen Risperidon-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Risperidon nicht ausgeschlossen:

  • Schwere allergische Reaktionen mit Atemstörungen und einer Schwellung des Rachens
  • Infektionen
  • Schlaganfall
  • Diabetes

Besondere Warnhinweise bei Risperidon

Bei einer Erkrankung des Herzens, der Nieren, der Leber, von Parkinson, Diabetes, Epilepsie oder Demenz, müssen Sie diese Ihrem Arzt bekanntgeben. Des Weiteren wurden manche Nebenwirkungen, wie Erbrechen, allgemeine Erkältungssymptome, Fieber und Kopfschmerzen, vermehrt bei Kindern und Jugendlichen festgestellt.

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