Sertralin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Sertralin ist ein Medikament, das den gleichnamigen Wirkstoff Sertralin hydrochlorid enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Antidepressiva. Als solches greift es in die Signalübermittlung im Gehirn ein und erhöht die stimmungsaufhellenden Botenstoffe. Somit kann Depressionen entgegengewirkt und die Stimmungslage gehoben werden. Gleichzeitig wird das Medikament auch bei der Behandlung von Panikzuständen, Zwangserkrankungen und Angststörungen verwendet.

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Anwendung von Sertralin

Die genaue Dosierung für Ihre spezifischen Erkrankungen sollte immer mit dem Arzt besprochen werden. Wenn dessen empfohlene Menge von jener am Beipackzettel abweicht, sollten Sie auf seine Verschreibung hören, da diese auf Sie abgestimmt wurde.

  • Unabhängig davon beträgt die übliche Dosierung bei Behandlung und Vorbeugung von Depressionen eine Tablette täglich. Diese kann entweder morgens oder abends unabhängig von der Mahlzeit eingenommen werden. Ist die Erkrankung sehr stark ausgeprägt, werden zwei Tabletten empfohlen, welche ebenso einmal täglich eingenommen werden.
  • Bei der Behandlung von Zwangserkrankungen gelten ähnliche Dosierungen. So wird eine Tablette täglich bei einer normalen Ausprägung der Krankheit und zwei Tabletten einmal täglich bei einer schweren Form von Zwangserkrankungen eingenommen. Bei Panikzuständen und Angsterkrankungen wird nur eine halbe Tablette täglich eingenommen und bei Krankheiten dieser Gruppe in schwerer Ausprägung eine Tablette täglich.
  • Da Sertralin auch bei Kindern und Jugendlichen Anwendung finden kann, müssen hier besondere Mengenangaben beachtet werden. Der Arzt verschreibt das Medikament bei Personen zwischen 6 und 17 Jahren abgestimmt auf deren Körpergewicht. Grundsätzlich sollten niemals mehr als vier Tabletten täglich eingenommen werden. Eine Überdosierung kann zu diversen Nebenwirkungen führen.

Häufige Nebenwirkungen bei Sertralin

Unter der Anwendung von Sertralin kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen. So kommt es sehr häufig zu folgenden Nebenwirkungen:

  • Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Mundtrockenheit
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Halluzinationen
  • Halsschmerzen
  • Herzklopfen
  • Bauchschmerzen
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Hautausschlag
  • Appetitlosigkeit
  • Ab- und Zunahme des Gewichts

Vorsicht bei diesen Sertralin-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Sertralin nicht ausgeschlossen.

  • schwere allergische Reaktionenmit juckendem Hautausschlag, Atemproblemen, geschwollenen Augenlidern, einer Anschwellung des Gesichts oder geschwollenen Lippen
  • Suizidgedanken

Besondere Warnhinweise bei Sertralin

Sollten Sie in der Vergangenheit an Epilepsie, einer Erkrankung der Leber oder Diabetes (Zuckerkrankheit) gelitten haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit. In solchen Fällen kommt es verstärkt zu Nebenwirkungen. Bei Kindern und Jugendlichen sollte das Medikament außerdem nicht angewendet werden, außer zur Behandlung von Zwangsstörungen.

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