Supradyn - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Supradyn enthält dreizehn Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Vitamine sind Wirkstoffe, die lebensnotwendig sind und dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden. Mineralien sind Aufbaustoffe des Körpers, zum Beispiel für Knochen oder Blut, sie haben eine zentrale Rolle bei Stoffwechselprozessen. Spurenelemente benötigt der Körper in geringen Mengen, sie sind unentbehrlich. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente werden nicht immer ausreichend mit der Nahrung zugeführt, deshalb hilft Supradyn den Bedarf für eine ausgewogene Ernährung zu decken.

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Anwendung von Supradyn

Zu beachten ist, falls Sie eine salzarme Diät einhalten müssen, dass die Brausetablette 0,3 Gramm Natrium enthält. Es empfiehlt sich daher die Filmtabletten zu wählen. Diabetiker sollten ebenfalls die Filmtablette mit 0,19 Gramm verwertbaren Kohlenhydraten nehmen, da eine Brausetablette 0,5 Gramm enthält.

Durchfall, Verstopfung, Übelkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Nervosität
  • Überschuss an Kalzium im Blut (Hyperkalzämie)
  • Gelbfärbung des Urins

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Supradyn

  • allergische Reaktion wie Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Atembeschwerden und Herz-Kreislaufprobleme

Vorsicht bei diesen Supradyn-Nebenwirkungen

Zur Zeit sind bei korrekter Dosierung keine schweren Nebenwirkungen bekannt. Sollten Sie aber Anzeichen von solchen verspüren, befragen Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Besondere Warnhinweise bei Supradyn

Das Medikament darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überversorgung mit Vitamin A oder Vitamin D besteht oder Sie gleichzeitig andere Vitamin A- oder Vitamin D-haltigen Präparate einnehmen oder wenn Sie mit Retinoiden behandelt werden. Falls Sie gegen Inhaltsstoffe von Supradyn allergisch sind, dann wird von einer Einnahme abgeraten, ebenso wenn Sie einen zu hohen Kalziumgehalt im Blut oder im Urin haben. Falls Sie an einer Eisen- oder Kupfer-Stoffwechselerkrankung leiden oder eine beeinträchtigte Nierenfunktion haben, dann wird von einer Einnahme abgeraten. Während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit darf Supradyn nur in Absprache mit einem Arzt oder Apotheker eingenommen werden. Eine zu hohe Vitamin A und Vitamin D Zufuhr während der Schwangerschaft kann die Gefahr von Missbildungen erhöhen.

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