Tilidin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Tilidin ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung von starken und sehr starken Schmerzen eingesetzt wird. Es enthält die Wirkstoffkombination Tilidinhydrochlorid und Naloxonhydrochlorid und gehört zu der Gruppe Opioid-Schmerzmittel (Analgetika). Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Der Wirkstoff Tilidin wirkt stark schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.Der zusätzlich enthaltene Wirkstoff Naloxon erhöht die sichere Anwendung von Tilidin, indem er bei einer Überdosierung die Wirkung von Tilidin aufhebt

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Tilidin ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Tilidin

Zu Therapiebeginn wird Erwachsenen und Kindern ab 14 Jahren üblicherweise 2-mal täglich 1-2 Tabletten Tilidin verordnet.

Nehmen Sie die Tabletten zu einer festen Tageszeit mit einem Schluck Wasser ein. Sie können problemlos unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Übelkeit und Erbrechen bei Therapiebeginn, Durchfall - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Tilidin  Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Aggressivität und Haarausfall gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Übelkeit zum Beginn der Behandlung
  • Erbrechen zu Beginn der Behandlung

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Tilidin

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Schlafsucht

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Tilidin auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Halluzinationen
  • Verwirrtheitszustand
  • Euphorische Stimmung
  • Zittern
  • Gesteigerte Reflexbereitschaft
  • Muskelzuckungen

Vorsicht bei diesen Tilidin-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können.

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen und Zunge
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot
  • Unruhe
  • Halluzinationen
  • Koma
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Instabiler Blutdruck
  • Überhöhte Temperatur
  • Gesteigerte Reflexe
  • Koordinationsstörungen
  • Steifheit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Geringere Libido
  • Impotenz
  • Erektionsstörungen
  • Ausbleiben der Regelblutung
  • Unfruchtbarkeit

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion, eines Serotonin- Syndroms oder eines Androgenmangels sein.

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Tilidin

Tilidin stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren
  • Drogenabhängigkeit
  • Leberfunktionsstörungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Nierenschwäche

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