Twinrix - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Twinrix ist eine Kombination aus verschiedenen Impfstoffen. Das Medikament wirkt vorbeugend gegen Hepatitis A und Hepatitis B. Der Körper bildet, nach Verabreichung dieses Medikaments, einen Schutz gegen diese Viren. Der Impfschutz muss nach einigen Jahren aufgefrischt werden.

Anwendung von Twinrix

Die Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt. Im Allgemeinen wird er sich an die Anwendung in dem Beipackzettel halten. Für gewöhnlich erfolgen drei Impfungen über einen Zeitraum von sechs Monaten. Nach der ersten Impfung folgt einen Monat später die zweite Impfung. Die letzte Impfung findet rund sechs Monate nach der ersten statt.

Für Personen, die schnell einen Impfschutz benötigen, ist auch eine Impfung über einen Zeitraum von einem Monat möglich. Die zweite Impfung erfolgt dann sieben Tage nach der ersten. Die dritte Impfung erfolgt 21 Tage nach der ersten Impfung. Es wird empfohlen, in einem solchen Fall, nach 12 Monaten eine weitere Impfung vorzunehmen.

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Durchfall - Die häufigsten Nebenwirkungen

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch durch die Behandlung mit diesem Impfstoff Nebenwirkungen auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen und Rötungen an der Injektionsstelle
  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • allgemeines Unwohlsein
  • Schwellungen
  • Blutergüsse
  • Juckreiz an der Injektionsstelle
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Muskelschmerzen
  • Bauchschmerzen

Schwere Nebenwirkungen bei Twinrix

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Twinrix nicht ausgeschlossen.

  • Überempfindlichkeitsreaktion der Haut mit Hautausschlag
  • Infektionen der Atemwege
  • Fieber kommen
  • Hautblutungen aufgrund einer gestörten Blutgerinnung
  • Lymphknotenschwellungen
  • Verlust des Schmerz- oder Berührungsempfindens
  • niedriger Blutdruck
  • grippeähnliche Beschwerden
  • Abnahme der Blutplättchen
  • Schwellungen oder Infektion des Gehirns
  • Entzündung der Nerven
  • Krampfanfälle
  • Infektionen der Hirnhäute
  • Schwellungen der Gelenke
  • degenerative Gehirnerkrankungen

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Twinrix

Der Impfstoff darf nicht für Personen verwendet werden, die allergisch auf einen der Bestandteile des Medikaments reagieren. Ebenfalls darf das Medikament nicht bei Personen mit einer schweren Infektion verwendet werden. Während einer Schwangerschaft sollte Ihr Arzt um Rat gefragt werden und Sie über die möglichen Risiken und Nutzen der Impfung aufklären.

Das Medikament darf nicht bei Kindern unter 16 Jahren angewendet werden. Falls Sie andere Medikamente einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen. Selbst dann, wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Medikamente handelt. Informieren Sie bitte Ihren Arzt vor dem Impfen über mögliche Vorerkrankungen.

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