Urocin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Urocin 20 mg ist ein Medikament zur Behandlung von Krebs (Zytostatikum), das die Zellteilung aktiver Zellen verhindert oder erheblich verzögert.

Anwendung von Urocin

Urocin wird bei folgenden metastasierenden Tumoren wirksam:

  • nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
  • fortgeschrittener Darmkrebs (kolorektales Karzinom)
  • fortgeschrittener Leberkrebs (Leberzellkarzinom)
  • fortgeschrittener Magenkrebs (Magenkarzinom)
  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • fortgeschrittener Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
  • fortgeschrittener Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
  • fortgeschrittener Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).

Urocin sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Übelkeit, Atemnot, Schwellungen bei Urocin - Die häufigsten Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Urocin kann es mit unterschiedlicher Häufigkeit zu Nebenwirkungen kommen.

  • Bluterkrankungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Lungenfunktionsstörungen
  • Atemnot, Husten, Kurzatmigkeit
  • Taubheitsgefühl, Schwellungen, Rötungen an Händen und Füßen
  • Nierenerkrankungen
  • Bindegewebsentzündungen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Urocin

  • Schleimhautentzündung
  • Entzündung Mundschleimhaut
  • Durchfall
  • Haarausfall
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit

Schwere Nebenwirkungen bei Urocin

  • Herzversagen
  • Schädigung des Knochenmarks (Knochenmarksuppression)
  • Schädigung der Gebährfähigkeit bei Frauen
  • Lungenfunktionsstörungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Gewebetod
  • Bindegewebsentzündungen
  • schwere allergische Reaktionen mit anaphylaktischem Schock
  • Erhöhung Blutdruck mit Schwindel und Ohnmacht
  • Lungenvenenverschlusskrankheit
  • Lebervenenverschlusskrankheit

Um die Häufigkeitsangaben in Beipackzetteln entsprechend anzupassen, ist es wichtig, dass Patienten Ihre Erfahrungen mit Nebenwirkungen melden. Ihre Angaben tragen dazu bei die Arzneimittelsicherheit zu verbessern.

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Urocin

Urocin darf nicht oder sollte nur mit großer Vorsicht eingenommen werden, wenn Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden:

  • schlechter Allgemeinzustand
  • Lungen-, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
  • Strahlentherapie oder Behandlung mit anderen Zytostatika
  • Knochenmarksdepression
  • Harnblasenentzündung
  • Nach Impfung mit Lebendimpfstoff

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patientin und Anwenderin umso wichtiger: Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit.

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