Verapamil - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Verapamil ist ein blutdrucksenkendes Medikament. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Calciumkanalblocker. Als solches erweitert es die Blutgefäße, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Dadurch wird die Herzarbeit erleichtert. Zudem blockiert es die Calciumkanäle der Muskelfasern des Herzens. Dadurch schlägt das Herz langsamer und der Blutdruck sinkt. Verapamil wird angewendet bei Angina Pectoris, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.

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Anwendung von Verapamil

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung von Verapamil liefert der Beipackzettel. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 120 mg bis 360 mg. Eine Tagesdosis von 480 mg sollte als Dauertherapie nicht überschritten werden. Das Medikament ist mit ausreichend Flüssigkeit zu oder kurz nach den Mahlzeiten einzunehmen. Zur Einnahme wird am besten Wasser verwendet, Grapefruitsaft ist nicht geeignet, da dadurch der Abbau des Wirkstoffs gehemmt wird. Die Tabletten dürfen nicht im Liegen eingenommen werden.

Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität - Die häufigsten Nebenwirkungen

Das ist besonders häufig der Fall:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Übelkeit
  • Völlegefühl
  • Verstopfung
  • Knöchelödeme
  • allergische Reaktionen
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Bronchialkrämpfen
  • Ohrensausen

Vorsicht bei diesen Verapamil-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme nicht ausgeschlossen:

  • Herzstillstand
  • Darmverschluss
  • schwere allergische Reaktionen

Besondere Warnhinweise bei Verapamil

Bestimmte Personengruppen dürfen das Medikament nur nach vorheriger ärztlicher Rücksprache einnehmen. Hierzu gehören Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsstörungen, stark eingeschränkter Leberfunktion oder bestimmten Muskelerkrankungen. Bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion sollte das Medikament nur mit besonderer Vorsicht angewandt werden. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden. Eine Einnahme in der Stillzeit sollte nur erfolgen, wenn dies für das Wohlergehen der Mutter unbedingt nötig ist.

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