Dr. med. Maria Lutz

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Dr. med. Maria Lutz
Dr. med. Maria Lutz hat in Ulm und Heidelberg-Mannheim Humanmedizin studiert und ist seit 1983 approbierte Ärztin. Nach mehrjähriger Weiterbildung in Gynäkologie und Geburtshilfe sowie in Innerer Medizin wechselte sie – inzwischen Mutter zweier Kinder -von der Klinik in die Pharmazeutische Industrie, wo sie sehr schnell ihre Liebe zur Arzneimittelsicherheit entdeckte, einer Fachrichtung, bei der ein breites, fundiertes medizinisches und pharmakologisches Wissen gepaart mit systematischem, analytischem Denken, aber auch Einfühlungsvermögen und Empathie für die Nöte der von Nebenwirkungen betroffenen Patienten Grundvoraussetzungen erfolgreichen Arbeitens sind.
 
Bei ihrer langjährigen Tätigkeit für verschiedene Unternehmen – mittelständische, aber auch Weltkonzerne – hat sie ihr Spektrum nicht nur in medizinisch-pharmakologischer Hinsicht durch die Verantwortung für die Verträglichkeit von Arzneimitteln einer Vielzahl von Anwendungsgebieten erweitert, sie war auch eingebunden in die Entwicklung einer der heute gängigen kommerziellen Pharmakovigilanz-Datenbanken, in das Management und die Kodierung der Daten im Rahmen der Auswertung klinischer Studien, in die Erstellung periodischer Sicherheitsberichte für die Zulassungsverlängerung der Arzneimittel. Hinzu kam die Beratung und Zusammenarbeit mit den Rechtsabteilungen in den medizinischen Aspekten von Schadensersatzauseinandersetzungen infolge eingetretener Arzneimittelnebenwirkungen.
 
Abgerundet wurde das Tätigkeitsprofil von Maria Lutz durch ihre mehrjährige Betreuung der Arzneimittelsicherheit der veterinärmedizinischen Produktpalette eines Pharmakonzerns als Stufenplanbeauftragte, wo auch der Verbraucherschutz vor dem Hintergrund der Anwendung von Arzneimitteln und Impfstoffen an Lebensmittel-liefernden Tieren eine wichtige Rolle spielte.
Bei ihrer letzten Tätigkeit als Arzneimittelsicherheitsmanagerin eines mittelständigen, international agierenden Pharmaunternehmens begegneten ihr erstmals die Nebenwirkungsmeldungen von Patienten, die weitergeleitet vom neu gegründeten innovativen Online-Meldeservice der MEDIKURA Digital Health GmbH in ihrer Mailbox und dann auf ihrem Schreibtisch landeten. Das Konzept dieses vom Wirtschaftsministerium und der Europäischen Union geförderten Startup-Unternehmens löste bei ihr nicht nur spontanes Interesse, sondern echte Begeisterung aus.
 
Seit April 2019 leitet die erfahrene Ärztin mit fundierter Kenntnis des Arzneimittelsicherheitswesens die Med-Wiss- und Pharmakovigilanz- Abteilung von MEDIKURA und berät das IT-Entwicklerteam dieses jungen, aufstrebenden Unternehmens in allen medizinischen Fragen.

Die langjährige Beschäftigung mit Arzneimittelrisiken aus dem Blickwinkel des Zulassungsinhabers in der pharmazeutischen Industrie hatte ihr die Bedeutsamkeit aussagefähiger Nebenwirkungsmeldungen durch die betroffenen Patienten verdeutlicht, da die behandelnden Ärzte in ihrem Praxisalltag wenig Zeit und Neigung haben, dieser als bürokratischen Ballast empfundenen standesrechtlichen Verpflichtung nachzukommen. So bleiben Unverträglichkeitsreaktionen auf Arzneimittel, mutmaßliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mangels Meldung oft lange Zeit unerkannt.

Die Positionierung der Nebenwirkungsmeldungen durch die betroffenen Patienten selbst oder deren Angehörige als ernstzunehmende Säule und qualifizierten Beitrag zu der vom Arzneimittelgesetz vorgeschriebenen Sicherheitsüberwachung der im Verkehr befindlichen Medikamente ist ihr daher ein Herzensanliegen. Der Online-Meldeservice von MEDIKURA bietet hierfür ein wertvolles Instrument, das Betroffenen die Möglichkeit gibt, ihre unerwünschten Reaktionen auf ein als deren Ursache vermutetes Arzneimittel vergleichsweise einfach und unkompliziert zu melden und über diese digitale Plattform von dem verantwortlichen Pharmaunternehmen unter Wahrung von Datenschutz und der persönlichen Identität kontaktiert zu werden, um ggf. noch weitere relevante Informationen zu der erhaltenen Meldung zu erbitten.