Über uns

Die Vision einer digitalen Infrastruktur

Die Online-Plattform Nebenwirkungen.de ermöglicht Menschen mit Nebenwirkungen, diese einfach, schnell und digital zu melden sowie sich über bereits bekannte Nebenwirkungen zu informieren. Ziel der Plattform ist es, den direkten Austausch zwischen Patient, Arzt und Pharmahersteller zu ermöglichen und somit die Arzneimittelsicherheit signifikant zu steigern. Damit wird allen Gesundheitsakteuren zu jedem Zeitpunkt die bestmögliche Entscheidungsgrundlage für die Verwendung von Medikamenten geboten.

  • Die Idee
  • Der Medizinische Expertenbeirat
  • Partner und Organisationen

Die Idee

Von der Nebenwirkung zur Gründung

Ende 2015 erkrankt Dr. Friderike Bruchmann und bekommt von ihrem Arzt ein herkömmliches Antibiotikum verschrieben. Starke Nebenwirkungen stellen sich ein, sie erleidet einen Gesichtsfeldausfall. Zeitweise kann sie auf dem rechten Auge nichts mehr sehen. Bruchmann greift als erstes zum Beipackzettel des Antibiotikums und liest ihn Punkt für Punkt durch. Sie findet darin aber keinen Hinweis, dass derartige Nebenwirkungen bereits bekannt sind und auch die Häufigkeitsangaben für die übrigen Nebenwirkungen erscheinen ihr dürftig. Sie entscheidet sich, ihren Fall den Behörden mitzuteilen. Dieser Meldeprozess erweist sich jedoch als so langwierig, dass Bruchmann bei Dr. Google nach Alternativen sucht. Als sie auch online keine zufriedenstellende Möglichkeit für die Meldung ihrer Nebenwirkung findet, wird ihr bewusst, dass es wahrscheinlich auch vielen anderen Betroffenen so geht.

Es ist der Moment, in dem die Idee für eine einfache, schnelle und interaktive Anlaufstelle für die Meldung von Nebenwirkungen entsteht.

Neben Patienten sollen auch medizinische Fachkreise sowie die Arzneimittelhersteller direkt in die Meldung eingebunden sein. "Mich stimmte es damals fast ungläubig, dass ich meine Nebenwirkung nicht einfach melden konnte. In so vielen Lebensbereichen bieten wir nutzerorientierte, digitale Serviceleistungen an, aber bei einem so wichtigem Thema wie Arzneimittelsicherheit bleiben wir weit hinter unseren technischen Möglichkeiten zurück. Deshalb beschloss ich, selbst tätig zu werden", erklärt Bruchmann heute im Rückblick, "denn jeder Patient sollte zu jedem Zeitpunkt die bestmögliche Entscheidung für seine Gesundheit treffen können.”

Der medizinische Expertenbeirat

Prof. Dr. med. Joerg Hasford

Prof. Dr. med. Joerg Hasford

Medizinische Datenverarbeitung

LMU München

Prof. Dr. Dr. Tobias Kurth

Prof. Dr. Dr. Tobias Kurth

Public Health

Charité Berlin

Prof. Dr. Ralf Zimmer

Prof. Dr. Ralf Zimmer

Bioinformatik

LMU München

Patientenorganisationen und -portale

Krankenkassen