Akineton - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Akineton ist ein Anti-Parkinson-Medikament, das den Wirkstoff Biperiden enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Anticholinergika. Als solches beeinflusst es Erkrankungen, die durch eine Störung der Erregungsübertragung zwischen den Nerven und der Muskulatur hervorgerufen werden. Bei derartigen Erkrankungen kommt es dann zu Störungen im Bewegungsablauf, die sich beispielsweise in Problemen beim Gehen oder in Zittern der Hände äußern. Zu diesen Krankheiten gehören das Parkinson-Syndrom sowie durch bestimmte Psychopharmaka ausgelöste Beschwerden.

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Anwendung von Akineton

Akineton ist in verschiedenen Dosierungen erhältlich. So gibt es Tabletten mit 2 mg Biperiden und Retardtabletten mit 4 mg. Genauere Informationen zur richtigen Dosierung liefert der jeweilige Beipackzettel. In der Regel wird die Behandlung mit der niedrigsten Dosierung begonnen und dann bis zu der für den Patienten günstigsten Dosis gesteigert.
Eine Tageshöchstdosis von 16 mg Biperiden sollte nicht überschritten werden. Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Durch eine Einnahme unmittelbar nach den Mahlzeiten können unerwünschte Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt vermieden werden. Das Medikament kann sowohl kurzfristig als auch als Dauermedikation verabreicht werden.

Unruhe, Angst, Verwirrtheit - Die häufigsten Nebenwirkungen

Diese Nebenwirkungen sind häufig:

  • Unruhe
  • Angst
  • Verwirrtheit
  • Müdigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Gedächtnisstörungen

Vorsicht bei diesen Akineton-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme nicht ausgeschlossen:

  • erhöhte Krampfbereitschaft
  • Krampfanfälle
  • Harnverhalt

Besondere Warnhinweise bei Akineton

Bestimmte Personengruppen sind für das Auftreten schwerer Nebenwirkungen besonders gefährdet. Hierzu gehören Patienten mit einer Vergrößerung der Prostata, mit Blasenentleerungsstörungen und Harnverhalt, mit Erkrankungen, die zu einer Beschleunigung des Herzschlags führen, mit Myasthenia gravis sowie erhöhter Krampfbereitschaft. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten das Medikament nicht einnehmen, da keine ausreichenden Daten vorliegen. Bei älteren Patienten ist die Gefahr eines Auftretens von Nebenwirkungen erhöht.

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