Ampicillin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Ampicillin ist ein Breitband-Antibiotikum das den Wirkstoff Ampicillin enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Amino-Penicilline. Als solches beeinträchtigt es die Bildung der Zellwand von Bakterien. Dadurch werden die Bakterien in ihrer Teilung und Vermehrung behindert. Oft wird es mit Sulbactam kombiniert, da dieses die Resistenzen von Bakterien gegenüber dem Antibiotikum aufheben kann. Das Medikament kann bei verschiedenen bakteriellen Infektionen wie Infektionen im Bereich von Hals, Nasen und Ohren, der Nieren und ableitenden Harnwege, des Magen-Darm-Trakts und der Augen eingesetzt werden.

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Anwendung von Ampicillin

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung des Medikaments liefert der Beipackzettel.

  • Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene nehmen pro Einzeldosis 1-2 g Ampicillin ein. Die maximale Tagesdosis liegt bei 3-6 g.
  • Die Tabletten sollten unzerkaut und zusammen mit reichlich Flüssigkeit auf nüchternen Magen eingenommen werden. Die Einnahmen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen.
  • In der Regel wird das Antibiotikum über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen eingenommen. Die Einnahme sollte auch nach Abklingen der Krankheitssymptome noch für 2-3 Tage fortgeführt werden.

Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Unter der Anwendung von Ampicillin kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen:

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Müdigkeitserscheinungen
  • Entzündung der Zunge
  • Hefepilzinfektionen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit
  • Blähungen

Vorsicht bei diesen Ampicillin-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme nicht ausgeschlossen:

  • schwere allergischen Reaktionen mit Atemstörungen, Jucken, Quaddeln und Schwellungen
  • Schleimhautentzündung des Dickdarms
  • entzündliche Erkrankung der Nieren mit Bluthochdruck und geschwollenen Knöcheln
  • Krampfanfälle

Besondere Warnhinweise bei Ampicillin

Insbesondere Personen mit einer schweren Niereninsuffizienz sind für das Auftreten schwerer Nebenwirkungen gefährdet, da bei ihnen der Wirkstoff nicht mehr richtig ausgeschieden und sich somit im Körper anreichern kann. Bei jüngeren Kindern können unter einer Therapie Krampfanfälle neu auftreten, falls eine entsprechende familiäre Häufung vorliegt. Bei Allergien gegen einen der Wirkstoffe muss sofort abgesetzt werden.

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