Euthyrox - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Euthyrox ist ein Schilddrüsenmedikament und wird z.B. bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) eingesetzt. Es enthält den Wirkstoff Levothyroxin und gehört zur Gruppe der Schilddrüsenhormone.

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Anwendung von Euthyrox

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung von Euthyrox liefert der Beipackzettel. Das Medikament ist in unterschiedlichen Dosierungen von 25 bis 200 Mikrogramm erhältlich. In der Regel wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen und die Dosis, falls erforderlich, schrittweise erhöht. Das Arzneimittel wird morgens nüchtern, mindestens ½ Stunde vor dem Frühstück, eingenommen. Die Einnahme erfolgt am besten mit etwas Flüssigkeit.

Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen bei Euthyrox - Die häufigsten Nebenwirkungen

Unter der Anwendung von Euthyrox kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen. Sehr häufig kommt es zur Überempfindlichkeit der Inhaltsstoffe, diese können sich beispielsweise in Form von Übelkeit, Müdigkeit oder Kopfschmerzen bemerkbar machen. Weitere Nebenwirkungen:

  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Schmerzen in der Brust
  • Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe
  • Fieber und Erbrechen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Euthyrox

Gelegentlich treten folgende Nebenwirkungen ein:

  • Durchfall
  • Gewichtsabnahme
  • Menstruationsstörungen
  • innerer Unruhe
  • Schlafstörungen

Schwere Nebenwirkungen bei Euthyrox

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme nicht ausgeschlossen. Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  •  allergischen Reaktionen (Gesichts- und Rachen Schwellungen)
  • Erhöhung des Hirndrucks

Wird eine derartige schwerwiegende Nebenwirkung beobachtet, muss das Medikament umgehend abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Um andere Patienten zu schützen, melden Sie bitte Ihre Nebenwirkungen zu Euthyrox.

Was im Falle von Nebenwirkungen zu tun ist

Beobachten Sie Nebenwirkungen unter der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten oder anderen Medikamenten, sollten Sie diese umgehend melden, denn oftmals reichen bereits wenige Meldungen aus, um die Öffentlichkeit über schwere Vorkommnisse zu informieren und Beipackzettel zu aktualisieren, wie die Rote-Hand-Briefe wirkungsvoll zeigen. Unser unabhängiger Meldeservice bietet Ihnen hierfür die Möglichkeit, Nebenwirkungen einfach und schnell online zu melden, ohne dabei Ihre Identität preiszugeben. Zudem können Sie Ihren Arzt oder Apotheker in die Meldung einbinden. Mit jeder Meldung tragen Sie aktiv zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit bei, indem eine bessere Informationsbasis für die zukünftige Verordnung von Arzneimitteln geschaffen wird.

 

Besondere Warnhinweise bei Euthyrox

Das Medikament darf nicht eingenommen werden bei Allergie gegen den Wirkstoff oder sonstige Bestandteile, bei einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer unbehandelten Funktionsstörung der Nebenniere. Auch bei einer akuten Herzkrankheit darf Levothyroxin nicht eingenommen werden. Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Mangeldurchblutung der Herzkranzgefäße, Herzinsuffizienz, schnellem und unregelmäßigem Herzschlag, hohem Blutdruck oder Arteriosklerose. Diese Erkrankungen müssen vor Beginn der Einnahme von Levothyroxin medikamentös behandelt werden.

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Neueste Erkenntnisse über Schilddrüsenmedikamente

Erkrankungen der Schilddrüse gehören mit zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Damit einhergehend zählen auch die für die Therapie verkauften Medikamente unter den Top 10 in Deutschland. Grundsätzliche gelten diese als nebenwirkungsarm, jedoch sollten vor allem die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht unterschätzt werden. Was sie bei der Medikamenteneinnahme berücksichtigen sollten, lesen Sie im neuesten Artikel „Die Schilddrüse – der Taktgeber im menschlichen Körper.

Rote-Hand-Brief

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