Femibion - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Femibion ist ein rezeptfreies Medikament, das bei Kinderwunsch, während der Schwangerschaft und Stillzeit eingesetzt wird. Es enthält die Wirkstoffe Folsäure und Metafolin bzw. Iodid. Das Vitamin Folsäure und das Spurenelement Iodid tragen zur gesunden Entwicklung des ungeborenen Kindes bei.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Femibion ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Femibion

Zu Therapiebeginn wird 1-mal täglich 1 Tablette Femibion verordnet. 

Nehmen Sie die Tabletten zu einer festen Tageszeit mit einem Schluck Wasser ein. Sie können problemlos unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen (Babyplanung, Frühschwangerschaft, ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt und Stillzeit) werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Allergische Reaktionen, Hautrötung und Juckreiz - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Femibion Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Haut, Blähungen, Übelkeit, Gewichtszunahme, Pickel, Durchfall, Kopfschmerzen und Juckreiz gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

Laut Beipackzettel sind keine häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Femibion

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

Laut Beipackzettel sind keine gelegentlichen Nebenwirkungen bekannt.

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Femibion auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Allergische Reaktionen
  • Hautrötung
  • Juckreiz
  • Bronchialkrämpfe
  • Übelkeit
  • Allergischer Schock
  • Verdauungsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Erregung
  • Depression
  • Fieber
  • Hautausschlag
  • Jucken und Brennen der Augen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen

Vorsicht bei diesen Femibion-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellung von Gesicht, Lippen,Zunge und Hals mit Verengung der Atemwege 
  • Atemnot
  • Gerötete Haut
  • Hautausschlag
  • Juckreiz am gesamten Körper
  • Fieber
  • Jucken und Brennen der Augen
  • Trockener, anhaltender Reizhusten
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion oder einer Iodallergie sein. 

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, brechen Sie die Einnahme von Femibion sofort ab und halten Sie Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Femibion

Femibion stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Überempfindlichkeit gegen Iod oder echte Iodallergie
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Hormon-produzierender Schilddrüsenknoten
  • Hauterkrankung mit Blasenbildung und Juckreiz (Dermatitis herpetiformis Duhring)

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