Fenofibrat - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Fenofibrat ist ein Medikament aus der Gruppe der Lipidsenker. Es wird zur Senkung erhöhter Blutfettwerte bei Fettstoffwechselstörungen verwendet. Es wird unterstützend zu einer Diät oder zu anderen nicht-medikamentösen Maßnahmen, wie sportlicher Betätigung, eingesetzt. Es eignet sich sowohl für schwere Hypertriglyceridämien, bei denen ein ungewöhnlicher Spiegel an bestimmten Blutfetten vorliegt, als auch für gemischte Hyperlipidämien, die sich durch einen ungewöhnlich hohen Spiegel an Cholesterin und Triglyceriden auszeichnen.

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Anwendung von Fenofibrat

Fenofibrat ist in verschiedenen Dosierungen 145mg, 160mg, 200mg und 250mg erhältlich. Die empfohlene Dosierung kann dem jeweiligen Beipackzettel entnommen werden. In der Regel wird das Medikament einmal täglich mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Es empfiehlt sich, das Medikament zum Essen einzunehmen, da es bei leerem Magen nicht so gut wirksam ist. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird die Einnahme nicht empfohlen.

Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall - Die häufigsten Nebenwirkungen

Unter der Anwendung de Medikaments kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen:

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Hautrötungen
  • Juckreiz
  • rote Flecken
  • Muskel- und Kopfschmerzen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Haarausfall
  • erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht

Vorsicht bei diesen Fenofibrat-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme des Medikaments nicht ausgeschlossen:

  • Muskelerkrankungen
  • Leberentzündung
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Besondere Warnhinweise bei Fenofibrat

Insbesondere Personen mit einer schweren Niereninsuffizienz sind für das Auftreten schwerer Nebenwirkungen gefährdet, da bei ihnen der Wirkstoff nicht mehr richtig ausgeschieden und sich somit im Körper anreichern kann.
Auch Patienten mit Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sowie Personen, die an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, dürfen das Medikament nur nach sorgfältiger Abwägung durch einen Arzt einnehmen.

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