Mönchspfeffer - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Mönchspfeffer ist ein rezeptfreies Medikament, das zur Behandlung des prämenstruellen Syndroms bei Frauen ab 18 Jahren eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Mönchspfeffer und gehört zu der Gruppe der pflanzlichen Gynäkologika. Mönchspfeffer greift in den weiblichen Hormonhaushalt ein und reguliert diesen. Symptome wie Brustspannen werden dadurch gelindert.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Mönchspfeffer ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Mönchspfeffer

Zu Therapiebeginn wird Frauen ab 18 Jahren üblicherweise 1-mal täglich 1 Tablette Mönchspfeffer verordnet. 

Nehmen Sie die Tabletten zu einer festen Tageszeit mit einem Schluck Wasser ein. Sie können problemlos unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen  werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Allergische Reaktionen, Anschwellen des Gesichts, Atemnot - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Mönchspfeffer  Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit dem Suchbegriff Müdigkeit gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

Laut Beipackzettel sind keine häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Mönchspfeffer

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

Laut Beipackzettel sind keine gelegentlichen Nebenwirkungen bekannt.

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Mönchspfeffer auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Starke allergische Reaktionen 
  • Anschwellen des Gesichts
  • Atemnot
  • Schluckbeschwerden
  • Hautreaktionen
  • Hautausschlag 
  • Nesselsucht
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Magen-Darm- Beschwerden 
  • Übelkeit 
  • Bauchschmerzen
  • Akne 
  • Menstruationsstörungen

Vorsicht bei diesen Mönchspfeffer-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellung von  Gesicht, Lippen und Zunge
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion sein. 

 Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, brechen Sie die Einnahme von Mönchspfeffer sofort ab und halten Sie Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Mönchspfeffer

Mönchspfeffer stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre
  • Erkrankung der Hirnanhangsdrüse
  • Patientinnen mit einem hormonabhängigem bösartigen Tumor
  • Patientinnen, bei denen sich Symptome während der Einnahme verschlechtern

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