Parkemed - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Parkemed ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung von Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen in Gelenken und Muskeln, sowie bei Regelschmerzen eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Mefenaminsäure und gehört zu der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Parkemed hemmt die Bildung spezieller Botenstoffe, welche für die Schmerzweiterleitung im Körper verantwortlich sind.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Arcoxia ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Parkemed

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen 1 Tablette zu 500 mg ein. Gegebenenfalls kann dies 3-mal täglich erfolgen, sodass die Maximaldosis von 1500 mg täglich erreicht wird.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut zu den Mahlzeiten und mit einem Schluck Wasser ein.

Je nach Erkrankung werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Für jüngere Kinder gibt es Kapseln mit einer niedrigeren Dosis und Zäpfchen für eine leichtere Anwendung. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Falls Sie diese einmal vergessen, können Sie den Beipackzettel zu Rate ziehen. Die dort angegebene Dosis sollte nicht überschritten werden.

Übelkeit, Verstopfungen, Blutungen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Parkemed Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Durchfall, Hautausschlag und Nieren gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Parkemed zählen:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Blutungen und Entzündungen im Verdauungstrakt
  • Verschlimmerung entzündlicher Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn
  • Zunahme weißer Blutkörperchen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Parkemed

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Benommenheit
  • Sodbrennen
  • Schwitzen
  • Asthma
  • Nierenfunktionsstörungen

Vorsicht bei diesen Parkemed-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Hautausschlag
  • Anzeichen einer Leberfunktionsstörung sowie krankhaft veränderte Leberwerte

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Parkemed

Parkemed stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar: 

  • Chronischen Entzündungen des Magen-Darm-Trakts
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Nierenerkrankungen oder eingeschränkter Nierenfunktion
  • Leberfunktionsstörungen
  • Herzschwäche
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Starker Wasser- bzw. Flüssigkeitsmangel
  • Schwerer Bluthochdruck
  • Epilepsie

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