PIDANA - Nebenwirkungen und Erfahrungen
Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz
PIDANA ist ein rezeptfreies Medikament, das zur Notfallverhütung, nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr, eingesetzt wird. PIDANA soll eine ungeplante Schangerschaft verhindern. Es enthält den Wirkstoff Levonorgestrel und gehört zu der Gruppe hormonellen Kontrazeptiva. Levonorgestrel ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon). Es sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut der Frau nicht aufgebaut wird und die Spermien werden an Ihrer Fortbewegung gehindert. Ein Eisprung findet nicht statt. Durch alle diese Maßnahmen wird eine ungeplante Schwangerschaft verhindert.
Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit PIDANA ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.
Inhalte
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Anwendung von PIDANA
Im Falle einer Notfallverhütung nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr wird 1 Tablette PIDANA mit 1,5 mg verordnet. Nehmen Sie PIDANA mit einem Schluck Wasser ein. Das Arzneimittel kann zu jedem Zeitpunkt des Menstruationszyklus eingenommen werden.
Vor der Einnahme von PIDANA muss eine bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Nehmen Sie das Arzneimittel sobald wie möglich, vorzugsweise innerhalb von 12 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder im Fall des Versagens einer Verhütungsmethode ein.
Das Arzneimittel darf nicht später als 72 Stunden (3 Tage) danach eingenommen werden
Für Patientinnen, bei denen der ungeschützte Geschlechtsverkehr länger als 72 Stunden vergangen ist, werden ggf. andere Präperate empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.
Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen
Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. PIDANA Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit dem Suchbegriff Blutungen gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.
Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Schmerzen im Unterbauch
- Spannungsgefühl in der Brust
- Verspätete Monatsblutung
- Starke Monatsblutung
- Vaginale Blutungen
- Gebärmutterschmerzen
- Müdigkeit
1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:
- Durchfall
- Erbrechen
- Schmerzhafte Regelblutung
Gelegentliche Nebenwirkungen bei PIDANA
Laut Beipackzettel sind keine gelegentlichen Nebenwirkungen bekannt.
Es wurde in seltenen Fällen oder bei Fällen mit unbekannter Häufigkeit bei der Anwendung von PIDANA auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:
- Thrombose (Verstopfung eines Blutgefäßes)
- Allergische Reaktionen
Vorsicht bei diesen PIDANA-Nebenwirkungen
Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können.
Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:
- Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Hals
- Atemprobleme
- Atemnot
- Juckreiz am gesamten Körper
Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.
Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.
Besondere Warnhinweise bei PIDANA
PIDANA stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Frauen unter 18 Jahren
- Ungeschützter Geschlchtsverkehr, der länger als 72 Stunden zurückliegt
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Patientinnen, welche schon einmal eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft hatten
- Patientinnen, welche schon einmal eine Eileiterentzündung hatten
- Bestehende Thrombosen oder die Kenntnis über Thrombosen in der Familie
- Patientinnen, welche eine schwerwiegende Verdauungsstörung haben, welche die Aufnahme von Nahrung und Arzneimitteln beeinträchtigt
- Leberfunktionsstörungen
- Schwerwiegenden entzündliche Erkrankung des Dünndarms (Morbus Crohn)
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Das Arzneimittel ist nur zur Einmalanwendung vorgesehen. Es ist nicht zur sporadischen Anwendung gedacht, um eine regelmäßige Empfängnisverhütung zu ersetzen. Wenn innerhalb von 3 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels Erbrechen auftritt, sollte eine weitere Tablette eingenommen werden.
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