Stelara - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Stelara ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn und Schuppenflechte eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Ustekinumab und gehört zu der Gruppe monoklonale Antikörper. Der Wirkstoff ist ein monoklonaler Antikörper aus der Gruppe der Immunsuppressiva und wird unter anderem zur Therapie der Psoriasis vulgaris und bei Morbus Crohn eingesetzt. Das Arzneimittel wirkt durch Abschwächung eines Teils des Immunsystems.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Stelara ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Stelara

Bei Stelara handelt es sich um einen Flüssigkeit zur Injektion.

Die Dosierung von Stelara richtet sich nach der Schwere der Erkrankung. Stelara wird unter Aufsicht eines Arztes oder Fachpersonals gespritzt.

 

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Infektionen des Halses, Infektionen der Nase, Erkältungen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Stelara Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme und Depression gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Infektionen des Halses
  • Infektionen der Nase
  • Erkältungen

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

  • Infektionen der Atemwege
  • Entzündungen des Gewebes der Haut
  • Gürtelrose
  • Allergische Reaktionen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Müdigkeitsgefühl
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Juckreiz
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Halsentzündung
  • Rötung an der Einstichstelle
  • Schmerzen an der Einstichstelle
  • Nasennebenhöhlenentzündung

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Stelara

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Zahnentzündungen
  • Hefepilzinfektionen der Scheide
  • Depression
  • Verstopfte Nase
  • Verklebte Nase
  • Blutung an der Einstichstelle
  • Bluterguss an der Einstichstelle
  • Verhärtung an der Einstichstelle
  • Schwellung an der Einstichstelle
  • Juckreiz an der Einstichstelle
  • Schwächegefühl
  • Hängendes Augenlid
  • Erschlaffte Muskeln auf einer Gesichtshälfte
  • Verschlechterung/ Veränderung der Schuppenflechte
  • Schuppenflechte mit Blasenbildung mit gelben und weißen Hautbläschen
  • Fieber
  • Ablösen der Haut
  • Akne

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Stelara auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Rötung und Ablösen der Haut über eine größere Fläche
  • Schmerzen
  • Juckreiz der sich lösenden Haut

Vorsicht bei diesen Stelara-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können.

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellung des Gesichts, der Lippen und Hals
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot
  • Niedriger Blutdruck
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Hautausschlag
  • Husten
  • Infektionen des Halses
  • Infektionen der Nase
  • Erkältungen
  • Infektionen der Atemwege
  • Gürtelrose
  • Fieber
  • Grippeähnliche Symptome
  • Nachtschweiß
  • Starke Müdigkeit
  • Kurzatmigkeit
  • Warme Haut
  • Gerötete Haut
  • Schmerzende Haut
  • Hautausschlag mit Bläschen
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Durchfall

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion, eines geschwächten Immunsystems oder einer Lungenentzündung sein.

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Stelara

Stelara stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Patienten über 65 Jahre
  • Infektionen
  • Krebs
  • Veränderungen der Haut
  • Allergische Reaktionen
  • Patienten, die sich schon in Behandlung der Schuppenflechte befinden

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Bei Kindern unter 12 Jahren wird Stelara zur Behandlung von Psoriasis nicht verwendet. Dies gilt ebenso für die Behandlung von psoriatischer Arthritis oder Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

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