Valoron - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Valoron ist ein schmerzlinderndes Medikament, das die Wirkstoffe Tilidin phosphat und Naloxon hydrochlorid enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten Analgetika (Schmerzmittel) und ebenso zu jener der Opioide. Als solches wirkt es, indem im Gehirn sowohl die Schmerzwahrnehmung als auch die Intensität der Schmerzempfindung herabgesetzt werden. Somit wird Valoron zur Behandlung von starken und sehr starken Schmerzen angewendet.

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Anwendung von Valoron

Die Dosierung des Arzneimittels sollte stets durch Ihren behandelnden Arzt erfolgen. Dieser ermittelt in Bezug auf die Art und Intensität Ihrer Schmerzen eine individuelle Dosis für Sie. Demnach kann die empfohlene Menge seitens Ihres Arztes auch von jener am Beipackzettel abweichen. In diesem Fall halten Sie sich immer an die Anweisung des Mediziners. Dabei wird das Medikament vor allem zur Behandlung chronischer Schmerzen angewendet.

  • In der Regel beträgt die Dosierung meist 100 bis 600 Milligramm.
  • Die übliche Dosis wäre demnach 100 Milligramm am Anfang der Behandlung, wobei 12 Stunden zwischen den Einnahmen liegen sollten. Sollte bei der Einnahme dieser Menge keine ausreichende Schmerzlinderung erzielt werden, wird Ihr Arzt die Dosis stufenweise erhöhen.

Nehmen Sie jedoch niemals mehr ein als angegeben, da es bei einer Überdosierung zu zahlreichen Nebenwirkungen kommen kann. In Zuge dessen wird auch die Dauer der Behandlung von Ihrem Arzt festgelegt. Das Präparat kann demnach für eine Langzeittherapie eingesetzt werden, wobei Fälle dokumentiert wurden, in welchen Valoron zwei Jahre eingenommen wurde. Bei Absetzung des Arzneimittels darf die Einnahme nicht plötzlich abgebrochen werden. Vielmehr wird Ihr Arzt die Dosierung schrittweise herabsetzen.

Übelkeit, Erbrechen, vermehrtes Schwitzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Sehr häufig kommt es zu:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • vermehrtes Schwitzen
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen

Vorsicht bei diesen Valoron-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Valoron nicht ausgeschlossen:

  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Halluzinationen
  • Verwirrtheitszustand
  • euphorische Stimmung
  • Zittern
  • gesteigerte Reflexbereitschaft
  • Muskelzuckungen

Besondere Warnhinweise bei Valoron

Vor der Einnahme des Medikaments ist äußerste Vorsicht geraten, wenn Sie an einer Abhängigkeitserkrankung leiden oder gelitten haben. Dabei kann die missbräuchliche Anwendung auch Entzugserscheinungen auslösen, welche sich durch Ängstlichkeit, Agitiertheit, Zittern und Schwitzen äußern. Bei einer ausgeprägten Störung der Leberfunktion kann es wiederum zu einem Verlust der Wirkung von diesem Medikament kommen. Beraten Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Arzt.

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