Volon A 10 - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Volon A wird von medizinischem Fachpersonal oder einem Arzt verabreicht. Das Präparat enthält den Wirkstoff Triamcinolonacetonid. Triamcinolonacetonid ist ein abgewandeltes Nebennierenrindenhormon, das unter anderem entzündungshemmende und allergiehemmende Eigenschaften besitzt.

Es wird beispielsweise bei folgenden Krankheiten eingesetzt:

  • flache Knötchenflechte
  • kreisrunder Haarausfall
  • Lupus
  • Keloiden
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen
  • Tennisellenbogen
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Arthrose
  • Arthritis (Gicht oder Pseudogicht)
  • Schultergelenktentzündungen
  • Knielenkerguss
  • Entzündungen der Gelenkkapsel-Innenschicht

Anwendung von Volon A 10

Bei der subläsonalen Unterspritzung wird ein Richtwert von 1 mg Triamcinolonacetonid pro cm2 Hautläsion empfohlen.

  • Die Tagesdosis bei Erwachsenen sollte 30 mg nicht überschreiten.
  • Bei Kindern sollte die Tagesdosis nicht höher als 10 mg sein.

Es sollte ein Injektionsintervall von drei bis vier Wochen eingehalten werden. Bei der intrafokaler Behandlung liegt die Dosis für Erwachsene und Kinder über zwölf Jahren bei 10 – 40 mg Triamcinolonacetonid. Auch hier gilt ein Injektionsabstand von drei bis vier Wochen. Bei der Anwendung des Medikaments ins Gelenk, wird die Dosis von der Größe des Gelenks und von der Schwere der Symptome bestimmt.

  • Für Erwachsene und Kinder über zwölf Jahren gilt allgemein bei kleinen Gelenken eine Dosis bis 10 mg Triamcinolonacetonid.
  • Bei mittelgroßen Gelenken wird eine Dosis von 20 mg Triamcinolonacetonid empfohlen. Große Gelenke benötigen eine Dosis von 20-40 mg Triamcinolonacetonid.
  • Maximal sollte eine Gesamtdosis von 80 mg nicht überschritten werden. Ihr Arzt bestimmt die Dauer der Anwendung.

Kopfschmerzen, Schwindel, Unverträglichkeit - Die häufigsten Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Unverträglichkeitsreaktionen

Bei einer kurzfristigen Anwendung ist die Gefahr, dass Nebenwirkungen auftreten, gering, aber nicht unmöglich. Achten Sie auf physische und psychische Veränderungen bei sich und anderen während und nach der Einnahme des Medikaments.

Schwere Nebenwirkungen bei Volon A 10

Bei einer längeren Anwendung von Volon A können zum Beispiel folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Wachstumsverzögerungen bei Kindern
  • Störung der Sexualhormonsekretion
  • menstruelle Unregelmäßigkeiten
  • vermehrte Behaarung
  • postmenopausale vaginale Blutungen
  • verminderte Glucosetoleranz
  • Zuckerkrankheit
  • Natriumretention mit Ödembildung
  • vermehrte Kaliumausscheidung
  • Hautstreifen
  • Dünnerwerden der Haut
  • Erweiterung kleiner Hautgefäße
  • Hautbläschen
  • Haarbalgentzündung
  • Pigmentverschiebung
  • verstärktes Schwitzen
  • Haut- oder Schleimhautblutungen
  • Steroidakne
  • verzögerte Wundheilung
  • Hautentzündungen um den Mund
  • Osteoporose, Sehnenrisse
  • Depressionen
  • Magen-Darm Geschwüre
  • Magen-Darm Blutungen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung oder abdominelles Spannungsgefühl
  • Herzleistungsschwäche
  • Herzrhythmusstörungen
  • Gefäßentzündungen
  • Schwächung der Immunabwehr
  • Grauer Star
  • Blindheit
  • verschwommenes Sehen

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Volon A 10

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schwanger sind oder Stillen. Falls Sie andere Medikamente einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, sollten Sie dies unbedingt Ihrem Arzt mitteilen. Bitte lassen Sie sich ausführlich von Ihrem Arzt beraten und lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel, da das Medikament bei vielen Vorerkrankungen nicht eingenommen werden darf.

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